Landrat Dr. Theophil Gallo (l.) und Andreas Motsch, Leiter des Geschäftsbereiches Zentrale Steuerung, Sicherheit und Ordnung (r.), verabschiedeten Hauptfeldwebel Thomas Haag vom Kreisverbindungskommando. - Bild: Sandra Brettar

Seit November 2020 sind Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr dem Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreis eine große Unterstützung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gewesen.

Immer mit dabei: ein Mitglied des Kreisverbindungskommandos, das bereits im März 2020 aktiviert wurde, als Bindeglied zwischen Verwaltung und Bundeswehr fungierte und organisatorische Aufgaben übernahm. Zuletzt war es Hauptfeldwebel Thomas Haag, der in dieser Funktion vor Ort war und den Landrat Dr. Theophil Gallo, als Hauptmann d.R. selbst Mitglied im Kreisverbindungskommando, schließlich offiziell Mitte März dieses Jahres im Landratsamt verabschiedete.

„Ich bedanke mich ausdrücklich auch im Namen der Leitung und aller Mitarbeitenden unseres Gesundheitsamtes für die zuverlässige Unterstützung durch die Bundeswehr und das Kreisverbindungskommando. Für unser Gesundheitsamt ist diese Unterstützung von größter Bedeutung, notwendig und letztendlich entscheidend bei der Bewältigung der täglichen Corona-Fall-Bearbeitung gewesen. Es war eine vertrauensvolle und angenehme Zusammenarbeit, geprägt von Disziplin und Menschlichkeit. Sicher galt es, sich auf neue Arbeitsweisen einzustellen. Doch haben alle an einem Strang gezogen und sich gemeinsam auf die Corona bedingten Aufgaben konzentriert. Ich kann den Einsatz der Bundeswehr und des Kreisverbindungskommandos in unserem Haus nur loben.“

Thomas Haag bedankte sich seinerseits auch im Namen seiner Vorgänger: „Wir haben uns gerne den neuen Herausforderungen gestellt und dabei sicher lehrreiche Erfahrungen gemacht. Vor allem durch die freundliche und entgegenkommende Aufnahme hier im Landratsamt konnten wir unsere Verbindungen in die relevanten Abteilungen und zu den Entscheidungsträgerinnen und -trägern intensivieren. Das hat vieles erleichtert.“

Mit Blick auf den grausamen Krieg in der Ukraine zeigte der Landrat großes Verständnis dafür, dass die ohnehin großzügige Amtshilfe zum 17. März beendet werden musste. „Im Zweifel werden die Soldatinnen und Soldaten dort eingesetzt, wo sie nach ihrem prioritären Auftrag zufolge letztlich sein müssen – eine Situation, die wir alle nicht wollen, die uns aufgezwungen wurde. Ich wünsche den Soldatinnen und Soldaten alles Gute“, so Landrat Dr. Gallo abschließend.

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