Symbolbild

2021 wurden die „Gelben Engel“ der ADAC Straßenwacht und Mobilitätspartner zu insgesamt 3,49 Millionen Pannen gerufen. Das waren durchschnittlich 9570 Hilfe-Aktionen täglich, was einen Anstieg von rund 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, wie der ADAC mitteilt. Das Verkehrsaufkommen lag auf einem leicht höheren Niveau, aber immer noch deutlich unter dem Vor-Corona Jahr 2019.

Insgesamt haben die ADAC Straßenwachtfahrer mit ihren rund 1.770 Fahrzeugen 47.932.301 Kilometer auf deutschen Straßen zurückgelegt. Der pannenstärkste Tag war der 15. Februar 2021 mit rund 21.627 Pannenhilfe-Einsätzen. Im Saarland wurden im Jahr 2021 die 21 Pannenhelfer der Straßenwacht und die der Mobilitätspartner zu 52.254 Hilfe-Aktionen gerufen (2020: 51.240). Das ist ein Plus an Einsätzen von rund 2 Prozent.

Die häufigste Pannenursache war wie in den Vorjahren die Batterie mit 46,2 Prozent. Danach folgen wie gehabt Pannen durch Motor und Motormanagement mit 15,5 Prozent und sonstige Ursachen wie Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk mit 14,8 Prozent.

Deutlich gestiegen sind die verzeichneten Panneneinsätze bei E-Autos. Waren es im Jahr 2020 etwas mehr als 9.000, stieg die Zahl der havarierten Elektroautos im vergangenen Jahr auf mehr als 25.000 an. Eine Ursache für die gestiegene Pannenhäufigkeit könnte das Alter früher E-Auto-Generationen sein. Auch hier war die Starterbatterie der häufigste Pannengrund. Spezifische Elektroauto-Bauteile wie Akku, Elektromotor oder Ladetechnik sind dagegen selten für Pannen verantwortlich.

Die Gelben Engel sind telefonisch unter +49 89 20 20 40 00, mobil unter der Kurzwahl 22 22 22 und per ADAC Pannenhilfe App jederzeit erreichbar.

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