Symbolbild
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In Eppelborn wird in den kommenden Monaten eine zentrale Weiche für den Schulalltag gestellt: Die gemeinsame Heizungsanlage von Grund- und Gemeinschaftsschule wird komplett erneuert. Nach Jahren mit einer veralteten Technik und einem Totalausfall im Winter 2020/21 soll die Wärmeversorgung der beiden Schulen nun dauerhaft gesichert und zugleich deutlich energieeffizienter werden.

Möglich wird das Vorhaben durch eine Kombination verschiedener Fördermittel. Das saarländische Ministerium für Inneres, Bauen und Sport stellt aus dem Transformationsfonds eine Zuwendung in Höhe von 259.472 Euro bereit. Diese Summe dient als Aufstockung zu einer bereits bestehenden Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Erneuerung der Heizungsanlage an den beiden Schulen auf 734.378,67 Euro.

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Die bisherige Anlage versorgt sowohl die Grundschule als auch die Gemeinschaftsschule Eppelborn. Sie gilt jedoch als technisch überholt. Spätestens seit dem Totalausfall eines Heizkessels im Winter 2020/21 bestand akuter Handlungsbedarf. Der zweite, noch verbliebene Kessel weist laut Innenministerium ein zunehmendes Ausfallrisiko auf. Mit der nun geplanten Modernisierung soll die Wärmeversorgung stabilisiert und auf einen aktuellen technischen Stand gebracht werden.

Innenminister Reinhold Jost betonte die Bedeutung der Investition für den Schulstandort Eppelborn: „Mit einer modernen Heizungsanlage stellen wir sicher, dass unsere Schulen zuverlässig, energieeffizient und zukunftsfähig bleiben. Eine gute Lernumgebung braucht ein angenehmes Raumklima und genau dafür schafft die Gemeinde mit unserer Unterstützung jetzt die Voraussetzungen. Mit der Erneuerung des Heizungskessels wird ein wichtiger Beitrag zur Energieeffizienz, CO²-Reduktion und nachhaltigen Wärmeversorgung geleistet. Das kommt nicht nur den Schülerinnen und Schülern zugute, sondern stärkt auch den kommunalen Haushalt durch geringere Betriebskosten.“

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Die Förderung für Eppelborn ist Teil des Schulbauprogramms BAUSTEIN, mit dem das Land den Aus- und Umbau saarländischer Schulen unterstützt. Über dieses Programm können unter anderem die Sanierung und Modernisierung von Schulgebäuden, Neu- und Anbauten, Maßnahmen zur Verbesserung der baulichen Barrierefreiheit, die Einrichtung moderner Klassen- und Fachräume sowie energetische Sanierungen finanziert werden. Bestehende Bundes-, Landes- und EU-Förderungen werden dabei gebündelt und durch zusätzliche Landesmittel ergänzt.

Für das Schulbauprogramm stehen insgesamt 150 Millionen Euro aus den Sondervermögen Zukunftsinitiative und Transformationsfonds zur Verfügung. Bereits im vergangenen Jahr hatten die saarländischen Kommunen als Träger der Grundschulen im Rahmen des „Sofortprogramms Gemeinden“ pauschal 15 Millionen Euro erhalten. Diese Mittel waren vorrangig für den Neubau oder die Sanierung von Sanitärräumen einschließlich Barrierefreiheit vorgesehen, konnten aber auch für andere Projekte der Gebäudesanierung eingesetzt werden. Die aktuelle Förderung für die Heizungsanlage in Eppelborn reiht sich in diese umfassende Investitionsstrategie des Landes in die Schulinfrastruktur ein.

Die Pressemitteilung zu der Förderung wurde am 3. Januar 2026 veröffentlicht. Weitere Informationen zum Schulbauprogramm BAUSTEIN stellt das Land online unter www.saarland.de/baustein bereit.

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