Symbolbild
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Zu enge Radwege, unübersichtliche Kreuzungen oder ein Netz, auf dem das Vorankommen tatsächlich Freude macht: Ab dem 1. September können Radfahrerinnen und Radfahrer im Saarland ihr Urteil abgeben. Dann startet der ADFC-Fahrradklima-Test, die nach eigenen Angaben größte Befragung von Radfahrenden in Deutschland. Der ADFC Saar ruft dazu auf, sich zu beteiligen und den politisch Verantwortlichen eine direkte Rückmeldung zu geben.

Bis zum 30. November 2026 läuft die Online-Umfrage, an der sich Menschen in ganz Deutschland beteiligen können. Die Fragen zielen auf den Alltag: Wie viel wird vor Ort für das Radfahren getan? Was hat sich in den vergangenen Jahren verbessert? Und in welchem Zustand sind die vorhandenen Wege überhaupt? Am Ende steht die einfache Frage, ob Radfahren Spaß bedeutet oder eher Stress.

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Die Resonanz der vergangenen Jahre zeigt, welches Gewicht die Befragung mittlerweile hat. Beim letzten Durchgang machten deutschlandweit rund 213.000 Menschen mit, im Saarland beteiligten sich mehr als 1800 Personen. Je mehr Stimmen zusammenkommen, desto aussagekräftiger wird das Bild, das Kommunen und Landespolitik am Ende vorliegt.

Eine Neuerung setzt der ADFC in diesem Jahr besonders in den Vordergrund. Zum zwölften Mal findet der Test statt, doch erstmals bekommen Kinder und Jugendliche eine eigene Befragung. Im Mittelpunkt stehen ihre Gewohnheiten auf dem Rad und die Frage, was sie brauchen, um sicher und gut unterwegs zu sein. Damit soll eine Perspektive sichtbar werden, die bisher kaum systematisch erfasst wurde.

Insgesamt setzt sich der Fahrradklima-Test aus drei Teilen zusammen. Neben der Umfrage für Erwachsene und der neuen Befragung für Kinder und Jugendliche gibt es einen dritten Fragebogen, der sich an die Kommunen selbst richtet. Auf diese Weise lassen sich die Einschätzungen der Radfahrenden mit der Sicht der Verwaltungen abgleichen.

Die Teilnahme ist während des gesamten Befragungszeitraums über die Internetseite www.fkt.adfc.de möglich. Der ADFC Saar hofft, dass sich möglichst viele Menschen aus dem Saarland einbringen, denn nur so lässt sich präzise abbilden, wo Handlungsbedarf besteht und wo die Radinfrastruktur bereits überzeugt.

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