Foto: Staatskanzlei/Christine Funk
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Der Start in die närrische Hochsaison hat in der Saarbrücker Staatskanzlei einen festen Platz im Kalender: Am Sonntag, 4. Januar 2026, wurde dort erneut der traditionelle Narrenempfang gefeiert. Knapp 300 Fastnachtsaktive füllten die Räume der Landesregierung und brachten früh am Tag ein Stück Sitzungssaal-Atmosphäre in die Regierungszentrale.

Pünktlich um 11.11 Uhr eröffnete Ministerpräsidentin Anke Rehlinger den Empfang und hieß die Gäste willkommen. Unter ihnen waren mehr als 50 Prinzenpaare und weitere Tollitäten, die die Vielfalt der saarländischen Fastnacht repräsentierten. Sie kamen aus insgesamt 85 Karnevalsvereinen, die sich auf acht Regionalbezirke des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine e. V. (VSK) verteilen: Saarbrücken-Obere Saar, Warndt-Völklingen, Saarlouis-Lebach, Merzig-Wadern, St. Wendel, Illtal, Neunkirchen-Sulzbachtal und der Saarpfalz-Kreis. Auch VSK-Präsident Stefan Regert und Mitglieder des Präsidiums nahmen an dem Empfang teil.

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In ihrer Ansprache hob Rehlinger die Bedeutung der Fastnacht für das Saarland hervor. „Die saarländische Fastnacht steht für Lebensfreude, Zusammenhalt und gelebtes Ehrenamt. Auch der traditionelle Narrenempfang zeigt immer wieder eindrucksvoll, wie lebendig, kreativ und verbindend die Fastnacht im Saarland ist. Mit Humor, Engagement und Herzblut bringen die Närrinnen und Narren viele Menschen zusammen. Ich danke allen, die diese Tradition mit Leben füllen, sehr herzlich und freue mich auf eine tolle fünfte Jahreszeit!“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Der Empfang in der Staatskanzlei hat eine lange Geschichte. Bereits 1969 führte der damalige Ministerpräsident Franz-Josef Röder das Format ein. Was als besondere Geste gegenüber den Karnevalsvereinen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem festen Termin im Fastnachtskalender. Wegen der großen Resonanz und der stetig wachsenden Beliebtheit hielten auch alle nachfolgenden Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten an dieser Tradition fest.

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Der Verband Saarländischer Karnevalsvereine bildet dabei das organisatorische Rückgrat der Szene. Dem VSK gehören aktuell 180 Vereine an, darunter fünf französische Gesellschaften aus dem grenznahen Raum. Die Vereine sind in acht Regionalbezirke gegliedert, die von Saarbrücken-Obere Saar über Warndt-Völklingen und Saarlouis-Lebach bis nach Merzig-Wadern, St. Wendel, Illtal, Neunkirchen-Sulzbachtal und den Saarpfalz-Kreis reichen. Insgesamt zählt der Verband rund 38.000 Mitglieder.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsarbeit: Etwa 13.000 der VSK-Mitglieder sind Jugendliche bis 27 Jahre. Die Jugendorganisation des Verbandes ist eigenständig aufgestellt und wird von einem 18-köpfigen Vorstand geführt. Jugendvorsitzende ist derzeit Lea Heitz. An der Spitze des Gesamtverbandes steht Präsident Stefan Regert, der mit seinem Team die Interessen der Vereine bündelt und Veranstaltungen wie den Narrenempfang in der Staatskanzlei eng begleitet.

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Mit dem Empfang in Saarbrücken ist für die Fastnachtsvereine aus allen Regionalbezirken der offizielle Auftakt in die heiße Phase der Kampagne gesetzt. Für viele Aktive ist der Besuch in der Staatskanzlei ein Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement, das hinter Sitzungen, Umzügen und Auftritten in der gesamten Session steht.

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