Zum 200. Todestag von Carl Maria von Weber setzt das Städtische Orchester St. Ingbert ein klangvolles Zeichen: Sein diesjähriges Herbstkonzert widmet sich ganz dem Komponisten, der mit seiner Oper „Der Freischütz“ die erste vollgültige romantische deutsche Oper schuf. Unter dem Titel „Freischütz in Concert“ treten die Musikerinnen und Musiker am 15. November 2026 um 17 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert auf. Der Eintritt ist frei.
Eine Hälfte des Abends gehört allein dem berühmten Werk. Das Orchester bringt zahlreiche Ausschnitte zu Gehör, darunter so bekannte Nummern wie „Wir winden dir den Jungfernkranz“ und „Durch die Wälder, durch die Auen“. Auch der populäre Jägerchor, der bis heute als Inbegriff deutscher Opernromantik gilt, steht auf dem Programm.
Damit die Besucher dem Geschehen folgen können, bleibt es nicht bei der reinen Musik. Zwischen den einzelnen Stücken erläutern Texte den Inhalt der Oper und beleuchten die Hintergründe jener musikalischen Stilelemente, die das Werk so prägend gemacht haben. So verbindet der Abend Hörgenuss mit Einblicken in die Entstehungsgeschichte.
Doch der Freischütz bleibt nicht allein. Das übrige Programm ist ganz dem Geist Webers und der Epoche verpflichtet, in der er wirkte. Zu hören sind unter anderem die Ouvertüre zu Webers Oper „Peter Schmoll“ sowie die Ouvertüre zu Albert Lortzings „Der Wildschütz“. Mit dem „Teufelstanz“ von Joseph Hellmesberger und dem „Faust-Walzer“ von Charles Gounod runden zwei weitere Höhepunkte den musikalischen Bogen ab.
Die Leitung des Konzerts übernimmt Maximilian Argmann. Carl Maria von Weber, der von 1786 bis 1826 lebte, gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der deutschen Romantik – ein Anlass, den das Orchester mit sichtlichem Engagement begeht.
Wer das Herbstkonzert besuchen möchte, muss keinen Eintritt zahlen. Das Städtische Orchester bittet jedoch im Anschluss an die Aufführung um eine Spende, um seine Arbeit auch künftig fortsetzen zu können.



















