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Die Nachfrage nach Förderung für Solaranlagen auf Dächern zieht spürbar an. Zum Gebotstermin 1. Oktober 2026 verzeichnete die Bundesnetzagentur deutlich mehr Interesse als in der Vorrunde – ein Signal, das die Behörde aufmerksam registriert. Bei der Biomasse dagegen bleibt das Bild gedämpft: Hier blieben die eingereichten Gebote erneut hinter dem Angebot zurück.

„Der Umfang an eingereichten Geboten ist bei der Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen gegenüber der Vorrunde deutlich gestiegen. Das ausgeschriebene Volumen konnte annähernd gedeckt werden“, fasste Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, die Entwicklung zusammen. Für die Biomasse fiel sein Befund nüchterner aus: Das Gebotsvolumen habe erneut unter dem Ausschreibungsvolumen gelegen.

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Die Zahlen untermauern den Trend bei den Dachanlagen. Ausgeschrieben waren 296 Megawatt, eingereicht wurden 177 Gebote mit einem Volumen von 347 Megawatt. Im Juni hatte die Gebotsmenge noch bei 238 Megawatt gelegen – der Sprung ist also beachtlich. Nach der Prüfung mussten 34 Gebote mit insgesamt 58 Megawatt vom Verfahren ausgeschlossen werden, 143 Gebote über 288 Megawatt erhielten den Zuschlag.

Die bezuschlagten Werte bewegten sich zwischen 8,50 und 10 Cent pro Kilowattstunde. Der mengengewichtete Durchschnitt landete bei 9,67 Cent und damit praktisch auf dem Niveau der Vorrunde, die mit 9,72 Cent abgeschlossen hatte. Die meisten Zuschläge gingen nach Nordrhein-Westfalen mit 66 Megawatt und 38 Zuschlägen, gefolgt von Hessen, Brandenburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Deutlich verhaltener verlief die Runde bei den Biomasseanlagen, die wie schon zuvor unterzeichnet blieb. Den ausgeschriebenen 617 Megawatt standen lediglich 328 Gebote mit 442 Megawatt gegenüber. Weil die gesetzlichen Vorgaben bei einer Unterzeichnung eine Kürzung verlangen, konnte die Behörde nur 80 Prozent des zugelassenen Volumens bezuschlagen. So erhielten 244 Gebote mit 319 Megawatt den Zuschlag, 39 Gebote fielen aus dem Verfahren heraus.

Bei den Preisen zeigt sich die Biomasse traditionell teurer: Die Zuschlagswerte reichten von 13,95 bis 19,80 Cent pro Kilowattstunde, im mengengewichteten Mittel waren es 18,75 Cent. Das größte Volumen entfiel auf Niedersachsen mit 85 Megawatt und 66 Zuschlägen, dahinter folgten Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

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Bemerkenswert ist die Verteilung zwischen alten und neuen Anlagen. 76 Prozent des bezuschlagten Volumens gingen an Bestandsanlagen, die eine Anschlussförderung erhalten, 24 Prozent an Neuanlagen. Gerade bei den Neuanlagen beobachtet die Bundesnetzagentur über die vergangenen Gebotsrunden einen spürbaren Aufwärtstrend – ein Punkt, der für die künftige Entwicklung dieses Segments von Bedeutung sein dürfte.

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