Symbolbild
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Autofahrerinnen und Autofahrer können an den Tankstellen wieder etwas aufatmen. Nach den jüngsten Erhebungen des ADAC sind die Spritpreise in der vergangenen Woche spürbar gefallen – und der Blick auf den Rohölmarkt lässt hoffen, dass die Entwicklung noch nicht am Ende ist.

Konkret kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,041 Euro. Das sind 4,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Auch Diesel wurde günstiger: Hier sank der Preis um 2,9 Cent auf durchschnittlich 2,260 Euro je Liter.

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Den Ausschlag für diese Entwicklung gibt der Ölpreis, der zuletzt deutlich nachgegeben hat. Ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde zum jüngsten Handelsschluss mit rund 104 US-Dollar gehandelt – etwa zehn US-Dollar weniger als sieben Tage zuvor. Für die Verbraucher ist das eine gute Nachricht, die sich an den Zapfsäulen bemerkbar machen sollte.

Der Automobilclub rechnet damit, dass noch mehr drin ist. Gemessen am kräftigen Rückgang des Rohölpreises hält der ADAC weitere Preissenkungen durchaus für möglich. Besonders der Diesel bleibt dabei im Fokus: Mit einem Abstand von knapp 22 Cent je Liter zu Super E10 liegt er weiterhin auf einem auffällig hohen Niveau.

Wer clever tanken will, sollte den Tagesverlauf im Blick behalten. Kurz vor der üblichen Preiserhöhung um 12 Uhr rutscht der bundesweite Durchschnitt für Super E10 zeitweise sogar unter die symbolische Marke von zwei Euro je Liter. Genau diesen Moment empfiehlt der ADAC zum Betanken, denn dann sind die Preise im Tagesverlauf am niedrigsten.

Hilfe bei der Suche nach der günstigsten Station verspricht die Spritpreis-App „ADAC Drive“. Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland miteinander vergleichen – ein kurzer Blick aufs Smartphone kann sich beim nächsten Tankstopp also durchaus auszahlen.

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