Rund 1,4 Millionen Kilometer in die Pedale getreten, 233 Tonnen klimaschädliches CO₂ eingespart: Die Bilanz des diesjährigen Stadt- und Schulradelns im Saarland kann sich sehen lassen. Mehr als 7.600 Menschen schwangen sich zwischen dem 30. Mai und dem 19. Juni 2026 aufs Rad und sammelten gemeinsam für den Klimaschutz Kilometer um Kilometer.
Für Mobilitätsministerin Petra Berg zeigt die Aktion, wie fest das Fahrrad im Alltag vieler verankert ist. „Das Fahrrad ist für viele Menschen selbstverständlicher Bestandteil einer nachhaltigen Mobilität“, sagt sie. Mit der Kampagne leisteten Kommunen und Schulen nach ihren Worten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Verkehrssicherheit und zur Gesundheitsförderung. Dass erneut so viele mitmachten, freue sie besonders.
Insgesamt beteiligten sich 58 Kommunen und 95 Schulen an der Aktion. Unter den teilnehmenden Schulen waren 61 weiterführende Einrichtungen, 24 Grundschulen und zehn Förderschulen. Von den 1.421.107 gefahrenen Kilometern entfielen 905.013 auf die Kommunen mit ihren 3.842 Radelnden, während die 3.826 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Schulbereich 516.094 Kilometer beisteuerten.
An der Spitze standen in den jeweiligen Kategorien besonders aktive Orte. Gemessen am Anteil der Radelnden lagen die Gemeinde Gersheim, die Stadt Püttlingen und die Kreisstadt Homburg vorn. Die meisten Fahrten auf Ebene der Landkreise verbuchte der Regionalverband Saarbrücken. Bei den Schulen setzten sich das Gymnasium Johanneum Homburg, die Grundschule Köllerbach und die Köllertalschule in Püttlingen durch. Sechs Schulen waren in diesem Jahr erstmals mit dabei.
Für das sportliche Engagement gibt es handfeste Anerkennung. Beim Stadtradeln werden 19 Kommunen mit insgesamt 19.500 Euro prämiert, beim Schulradeln erhalten 24 Schulen zusammen 26.450 Euro. Macht eine Gesamtsumme von 45.950 Euro, die auch in diesem Jahr vom saarländischen Mobilitätsministerium bereitgestellt wird.
Hinter der Aktion steht das Klima-Bündnis, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen für den Schutz des Weltklimas. Im Kern geht es darum, das Fahrrad als emissionsfreies Verkehrsmittel zu stärken und das Thema Radverkehr stärker in die kommunalen Parlamente zu tragen. Als Wettbewerb angelegt, soll die Kampagne mit Spaß und gesunder Bewegung Begeisterung wecken. An 21 Tagen gilt es, möglichst viele berufliche und private Wege CO₂-frei zurückzulegen. Das Saarland ist seit 2016 Partner der Aktion.
Seit 2019 läuft parallel das Schulradeln Saar. Dabei können neben Schülerinnen und Schülern auch deren Eltern sowie Lehrkräfte saarländischer Schulen mitmachen. Die Teilnahmegebühr für Gemeinden, Städte, Landkreise und Schulen im Saarland übernimmt das Mobilitätsministerium. Die vollständigen Listen der diesjährigen Preisträger finden sich unter www.saarland.de/stadtradeln.




















