Foto: atreyu - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19480403
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Wer mit der Stadtverwaltung Blieskastel Geschäfte macht und dabei auf pünktliche Zahlungen angewiesen ist, sollte sich einen Termin fest im Kalender markieren: den 31. Juli 2026. Bis zu diesem Stichtag müssen alle Rechnungen im Rathaus eingegangen sein, wenn sie noch über das bisherige Finanzsystem abgewickelt werden sollen. Der Grund ist ein technischer Neustart in der Finanzverwaltung.

Zum September 2026 wechselt die Kommune auf eine neue Finanzsoftware. Ein solcher Umbau geht nicht über Nacht, und genau deshalb wendet sich die Verwaltung frühzeitig an alle Geschäftspartner und rechnungstellenden Betriebe. Während der Übergangsphase im August und September ist mit Verzögerungen zu rechnen – bei Lastschriften ebenso wie bei Zahlungen und der laufenden Rechnungsbearbeitung.

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Konkret bedeutet das: Wer sicherstellen will, dass eine Rechnung noch nach dem alten Verfahren ausgezahlt wird, muss sie spätestens Ende Juli einreichen. Die eigentliche Installation der neuen Software findet im August statt. In dieser Zeit ruht der reguläre Zahlungsbetrieb weitgehend. Rechnungen, die erst nach dem 1. August eintreffen, können frühestens im September bearbeitet werden.

Bis voraussichzum 14. September 2026 sind demnach keine Auszahlungen möglich. Die Verwaltung rät Firmen deshalb, ihre Leistungen und Lieferungen im betroffenen Zeitraum nach Möglichkeit so zu takten, dass Rechnungen mit ausreichender Vorlaufzeit gestellt und übermittelt werden. So lassen sich Engpässe auf beiden Seiten vermeiden.

Um den Betrieben unnötigen Aufwand zu ersparen, bittet die Stadt zudem ausdrücklich darum, während der Umstellung auf Mahnungen und Zahlungserinnerungen zu verzichten, sofern die Fälligkeit einer Forderung in genau diese Phase fällt. Man setze auf Verständnis und Geduld aller Beteiligten, heißt es aus dem Rathaus.

Für Bürgerinnen und Bürger ändert sich in eine Richtung übrigens nichts: Fällige Zahlungen an die Stadt, etwa Steuern von Privatpersonen und Unternehmen, können auch im Übergangszeitraum wie gewohnt überwiesen werden. Langfristig verspricht sich die Verwaltung von dem Systemwechsel schlankere Abläufe – der Zahlungsverkehr und die internen Prozesse sollen einfacher und transparenter werden. Die Unannehmlichkeiten im Spätsommer sind aus Sicht der Stadt der Preis für eine dauerhafte Modernisierung.

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