Das Studierendenteam der Hochschule Kaiserslautern erfolgreich bei bundesweitem Wettbewerb „Solve for Tomorrow“ Foto: HSKL
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Elektronikschrott automatisiert und mithilfe von Robotern recyceln – mit dieser Idee hat sich ein Studierendenteam der Hochschule Kaiserslautern gegen mehr als dreihundert Konkurrenten durchgesetzt. Beim bundesweiten Wettbewerb „Solve for Tomorrow“ von Samsung schaffte die Gruppe den Sprung in die zweite Runde. Nur elf Teams erreichten diese Etappe, das sogenannte „Idea Camp“.

Damit gehört das Projekt „HSolvesForTomorrowKL“ zu einem sehr kleinen Kreis, der sich aus einer großen Bewerberschar herauskristallisiert hat. Der Wettbewerb sucht gezielt nach Lösungsansätzen für gesellschaftliche und technologische Fragen und will junge Talente dabei begleiten, ihre Konzepte tatsächlich in die Praxis zu tragen.

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Hinter dem Projekt stehen vier Masterstudenten aus dem Studiengang Maschinenbau und Mechatronik: Jonas Schön, Abhinay Gottiparthi, Shubham Madan Bharati und Krunal Pawer. Ihr Ansatz setzt beim wachsenden Problem des Elektronikmülls an. Statt Bauteile mühsam von Hand zu zerlegen, soll ein roboterbasiertes System die Komponenten automatisiert aufbereiten. Damit rücken gleich mehrere Themen in den Fokus – Ressourcenknappheit und Nachhaltigkeit ebenso wie technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Für Professor Christian M. Thurnes vom Kompetenzzentrum OPINNOMETH liegt der Wert solcher Formate weit über dem sportlichen Ehrgeiz. „Wettbewerbe wie ‚Solve for tomorrow‘ ermöglichen den Studierenden die Entwicklung bedeutender Kompetenzen in fachlichen Themen, wie zum Beispiel der Robotik, aber auch in besonders erfolgskritischen Feldern, wie Kreativität, Teamgeist, Teammanagement und vielen mehr“, erklärt er.

Genau diese Mischung dürfte in den kommenden Wochen gefragt sein. Im Juli reist das Team zu einem Workshop, bei dem es seine Idee weiter ausarbeiten und erste Coachings der Veranstalter erhalten wird. Es ist die Phase, in der aus einer Skizze ein tragfähiges Konzept werden soll.

Am Ende dieser Workshopphase fällt die nächste Entscheidung: Nur die fünf stärksten Projekte ziehen in die dritte Wettbewerbsstufe ein. Für die vier Studenten aus Kaiserslautern geht es also darum, aus einem vielversprechenden Ansatz einen konkreten Plan zu formen – und die Jury ein weiteres Mal zu überzeugen.

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