Drei Tausend Euro für die Jüngsten in der Stadt: Die Bikergemeinschaft Saar-Pfalz Stromer hat den Städtischen Spiel- und Lernstuben in Zweibrücken eine erhebliche Summe zukommen lassen. Übergeben wurde der symbolische Scheck im Rathaus, wo Bürgermeister und Jugenddezernent Christian Gauf die Vertreter der Motorradfreunde in Empfang nahm.
Für die Stromer ist dieser Termin längst Routine im besten Sinne. Seit Jahren rollen die Mitglieder der Gemeinschaft nicht nur über die Straßen der Region, sondern sammeln im Hintergrund konsequent Geld für gemeinnützige Zwecke. Verschiedene Veranstaltungen und Aktionen bilden das Gerüst, mit dem die Biker ihre Spendentöpfe füllen.
Das Aushängeschild dieses Engagements ist der Zweibrücker Bikersday. Die Benefizveranstaltung findet traditionell am letzten Aprilwochenende statt und hat sich über die Jahre fest im Veranstaltungskalender der Region verankert. Die Erlöse fließen überwiegend in Projekte, die Kindern und Jugendlichen zugutekommen – ein roter Faden, der sich auch durch die diesjährige Zuwendung an die Spiel- und Lernstuben zieht.
Genau dieser kontinuierliche Einsatz war es, den Christian Gauf bei der Übergabe in den Mittelpunkt rückte. „Die Saar-Pfalz Stromer zeigen seit vielen Jahren ein herausragendes gesellschaftliches Engagement“, sagte der Bürgermeister. Sie bereicherten Zweibrücken nicht nur um eine echte Traditionsveranstaltung, sondern setzten sich mit viel Herzblut für Kinder und Jugendliche ein, „die besondere Unterstützung brauchen und verdienen“.
Gauf ließ es nicht bei höflichen Worten bewenden. Für dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Wirken danke er den Stromern von Herzen, betonte der Jugenddezernent. Eine Botschaft, die in den Spiel- und Lernstuben in konkrete Arbeit übersetzt werden kann: Die Einrichtungen begleiten Kinder im Alltag und bieten Unterstützung dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Die Stadt Zweibrücken schloss sich dem Dank ausdrücklich an. Die Großzügigkeit der Bikergemeinschaft und ihr langjähriger Einsatz für den guten Zweck, so die Verwaltung, seien ein Beispiel für gelebtes Ehrenamt – und ein Signal, dass soziale Verantwortung in der Region keineswegs nur in Sonntagsreden stattfindet, sondern auf zwei Rädern direkt vor die Türen der städtischen Einrichtungen rollt.






















