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Symbolbild
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Mit 805 Stimmen hat sich die Band „Blind Audition“ der Regenbogenschule Emmersweiler an die Spitze des Saarland-weiten Song-Contests gesungen. Der vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport gemeinsam mit dem Saarländischen Rundfunk ausgerichtete Wettbewerb rund um den Titel „Dabeisein ist Saarland“ hat nun seine Sieger gefunden – und damit jene Stimmen, die in den kommenden Tagen das musikalische Gesicht eines besonderen Ereignisses prägen werden.

Gestartet war das Projekt bereits Anfang Februar. Auf der eigens eingerichteten Plattform www.dabeisein-songcontest.de standen am Ende 29 Interpretationen des offiziellen Songs zur Auswahl. Vom 1. bis zum 12. Juni konnte das Publikum online abstimmen und damit selbst entscheiden, welche Version den größten Eindruck hinterlässt. Die Resonanz fiel deutlich aus, die Spitzenplätze trennen jeweils nur wenige Hundert Stimmen.

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Hinter dem Sieger-Ensemble aus Emmersweiler reiht sich der Schulchor „Mary Singers“ der Marienschule Saarbrücken ein. Mit 654 Stimmen sicherten sich die Schülerinnen und Schüler den zweiten Platz und erhalten ein Preisgeld von 2.000 Euro. Den ersten Platz honoriert das Ministerium mit 3.000 Euro. Rang drei geht an die Musik-AG „The voice of animals“ der vierten Klasse der Grundschule Hohe Wacht in Saarbrücken, die 579 Stimmen sammeln konnte und mit 1.000 Euro belohnt wird.

Für die drei Siegergruppen folgt der vielleicht aufregendste Moment erst noch: Am Freitag, 19. Juni, treten sie ab 19 Uhr auf der großen Bühne der Saarwiesen auf. Den Rahmen dafür liefert das Special Olympics Festival – eine Bühne, die das musikalische Engagement junger Menschen weit über den Schulhof hinaus sichtbar macht.

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Innenminister Reinhold Jost betonte den Wert dieser Beteiligung über die reine Platzierung hinaus. „Alle Teilnehmenden unseres Song-Contest haben einen wertvollen Beitrag für Inklusion, Teilhabe und Zusammenhalt geleistet. Auch sie sind damit Teil des ‚saarländischen Sommermärchens‘. Dafür sage ich von Herzen ‚Danke'“, erklärte er. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler sei „der Schlüssel zu einer inklusiveren Gesellschaft, wo jede und jeder so akzeptiert wird, wie sie oder er ist“.

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Ausdrücklich dankte der Minister auch dem Saarländischen Rundfunk, der das Projekt von Beginn an partnerschaftlich begleitet habe. Damit endet ein viermonatiger Prozess, der mit Aufrufen und Einreichungen begann und nun in einem öffentlichen Auftritt mündet – verbunden mit der Botschaft, dass musikalische Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe im Saarland zusammengedacht werden.

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