Die Fußgängerzone St. Ingbert - Archivbild - Foto: Ulli Meyer
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Noch bis zum 30. April können saarländische Städte und Gemeinden Fördermittel beantragen, die leeren Schaufenstern und stillen Fußgängerzonen entgegenwirken sollen. Das Landesprogramm zur Stärkung des Einzelhandels richtet sich gezielt an Kommunen, die ihre Innenstädte und Ortskerne wieder zu lebendigen Anlaufpunkten machen wollen – mit konkreten Projekten, die über bloße Absichtserklärungen hinausgehen.

Wirtschaftsminister Jürgen Barke unterstreicht die Dringlichkeit des Vorhabens: „Wir brauchen Einkaufserlebnisse, damit die Menschen weiterhin gerne vor Ort einkaufen. Die Attraktivität der saarländischen Innenstädte ist ein zentraler Faktor für unsere wirtschaftliche Stabilität.“ Mit kreativen kommunalen Projekten solle die regionale Wertschöpfung angekurbelt, der Handel belebt und nachhaltiges Wachstum im Saarland gesichert werden, so Barke weiter.

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Das Spektrum förderfähiger Maßnahmen ist dabei bewusst breit angelegt. Kommunen können etwa die Einstellung von City-Managern finanzieren lassen, Marketingkonzepte entwickeln oder leerstehende Ladenlokale anmieten, um sie als Verkaufsflächen oder für andere belebende Nutzungen zugänglich zu machen. Auch neue Veranstaltungsformate, die Besucherinnen und Besucher in die Zentren locken, fallen unter den Förderkatalog.

Finanziell zeigt sich das Land großzügig: Bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben übernimmt das Programm. Für Mittelzentren und das Oberzentrum liegt die maximale Fördersumme bei 200.000 Euro, Grundzentren können bis zu 100.000 Euro erhalten. Eine Untergrenze gibt es allerdings ebenfalls – Vorhaben mit einem Volumen unter 30.000 Euro sind von der Förderung ausgeschlossen. Damit setzt das Ministerium auf Projekte mit einer gewissen Substanz, die tatsächlich sichtbare Wirkung entfalten können.

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Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2026. Alle notwendigen Unterlagen – vom Antragsformular über den Kosten- und Finanzierungsplan bis hin zu den Teilnahmebedingungen und Richtlinien – stellt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie auf der Programmseite zukunfthandel.saarland bereit. Wer also in seiner Kommune eine Idee hat, wie sich verwaiste Ladenflächen oder müde Einkaufsstraßen wiederbeleben lassen, sollte die verbleibenden Wochen nutzen.

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