Ein neuer Ratgeber zum Thema Krisen- und Katastrophenschutz liegt seit Kurzem im St. Ingberter Rathaus bereit. Wer sich fragen sollte, wie sich der Alltag im Fall eines längeren Stromausfalls, eines Unwetters oder anderer Ausnahmesituationen organisieren lässt, findet darin konkrete Hinweise und Anleitungen.
Herausgeber des Hefts ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Unter dem Titel „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ bündelt der Ratgeber Vorbereitungs- und Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Notsituationen. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger dabei zu unterstützen, sich frühzeitig zu wappnen und im Ernstfall möglichst sicher zu handeln.
Die Broschüre liegt ab sofort an der Infotheke im Rathaus St. Ingbert zur kostenlosen Abholung bereit. Sie richtet sich an alle Haushalte in der Stadt, unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen: Welche Vorräte sind sinnvoll, wie lässt sich die eigene Wohnung vorbereiten, welche Dokumente sollten griffbereit sein und wie bleibt man informiert, wenn gewohnte Kommunikationswege ausfallen.
Nach Angaben der Stadt wurde die neue Fassung des Ratgebers inhaltlich und gestalterisch grundlegend überarbeitet. Berücksichtigt werden sollen aktuelle Risiken, veränderte Lese- und Sehgewohnheiten sowie neue Lebensrealitäten. Damit reagiert das Bundesamt auf Entwicklungen der vergangenen Jahre, in denen Themen wie Energieversorgung, Extremwetter oder digitale Kommunikation stärker in den Fokus gerückt sind.
Die Stadtverwaltung St. Ingbert will das Thema zudem langfristig begleiten. Für das Jahr 2026 ist eine Bürgerinformationsveranstaltung zum „Krisen- und Katastrophenschutz“ geplant. Dort sollen zentrale Inhalte des Ratgebers aufgegriffen und vertieft werden, etwa zur persönlichen Vorsorge, zum Verhalten in akuten Gefahrensituationen und zu Unterstützungsangeboten vor Ort.
Auch die Biosphären-VHS wird das Thema aufgreifen. Geplant sind Veranstaltungen zu bestimmten Schwerpunkten des Bevölkerungsschutzes, die sich voraussichtlich an unterschiedliche Zielgruppen richten werden. Die genauen Termine und Inhalte sollen rechtzeitig in den lokalen Medien bekanntgegeben werden. Damit entsteht rund um den neuen Ratgeber ein breiteres Informationsangebot, das sowohl zum Nachlesen als auch zum Austausch in Präsenzveranstaltungen einlädt.
Für Rückfragen zum Angebot der Stadtverwaltung steht die Stabsstelle Kommunikation und Vereine im Rathaus St. Ingbert zur Verfügung. Dort laufen die Fäden für die geplante Informationsveranstaltung 2026 und die Abstimmung mit weiteren lokalen Partnern zusammen.
















