Foto: Linda Barth
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Homburg geht neue Wege in der Instandhaltung seiner Straßen: Ein speziell weiterqualifizierter Tiefbau-Trupp des Baubetriebshofs (BBH) repariert seit Kurzem kleine bis mittelflächige Straßenschäden mit langlebigem Heißasphalt – und das deutlich schneller als bisher. Ein aktuelles Beispiel ist die Zufahrt zum Parkplatz an der Gustavsburg, wo ein großes Schlagloch fachgerecht ausgebessert wurde.

Oberbürgermeister Michael Forster und Bürgermeister Manfred Rippel informierten sich persönlich vor Ort und lobten die Arbeit des Teams. „Unser Ziel ist es, Straßen schneller, nachhaltiger und wirtschaftlicher in Stand zu halten. Der eigene Trupp des Baubetriebshofs macht genau das möglich – und zwar dort, wo es am dringendsten ist“, so Forster. Auch Rippel betonte die Vorteile: „Statt auf teure Fremdvergaben mit langen Wartezeiten zu setzen, können wir kleinere Schäden nun direkt selbst ausbessern.“

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Foto: Linda Barth

Für das neue Konzept wurde der bestehende Tiefbau-Trupp gezielt geschult und technisch aufgerüstet. Das Heißasphalt-Verfahren, das nun eingesetzt wird, ist deutlich langlebiger als die bisherige Kaltasphalt-Methode. Dabei erfolgt die Arbeit Schritt für Schritt: Schäden werden erfasst und nach Dringlichkeit sortiert, die Stellen vor Ort vorbereitet, Heißasphalt im Mischwerk geholt und direkt eingebaut sowie verdichtet. Nach etwa einem Tag ist die reparierte Fläche wieder befahrbar.

Zwar können auf diese Weise nur kleinere Schäden behoben werden, doch die Maßnahme zeigt bereits Wirkung: In den vergangenen Wochen wurden unter anderem die Mainzer Straße, die Fohlenhofstraße, der Kalkofer Weg, die Neue Industriestraße und die Jägerhausstraße ausgebessert.

Foto: Linda Barth

Bürger können Straßenschäden weiterhin über den Mängelmelder auf www.homburg.de melden. Die Liste wird fortlaufend abgearbeitet – mit dem klaren Ziel, die Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet kontinuierlich zu verbessern.