Nach mehreren Jahren, in denen Malerei in all ihren Facetten im Mittelpunkt seiner Ausstellungen stand, präsentiert der Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg nun während des Weihnachtsmarktes in der Gustavsburg Plastiken aus gebranntem Ton, gefertigt von Erika Förster aus Höchen und Helga Müller aus Schwarzenbach.
Im großen Saal der Burg geben sie Einblicke in ihr Kunstschaffen, das ihnen vor Jahren zur Passion wurde. Die Freie Kunstschule Artefix, der im Homburger Berufsbildungszentrum Räumlichkeiten und das Equipment für vielseitige künstlerische Betätigungen zur Verfügung stehen, gibt den beiden die Möglichkeit, ihrem Hobby zu frönen. Mittwochs nachmittags trifft man sich dort zum Plastizieren, formt auf der Ränderscheibe aus Ton Skulpturen, die dann unter Aufsicht der Kursleiterin in den Brennofen kommen. Nach etwa zwei Tagen ist der Brennvorgang abgeschlossen. Was dann zutage kommt, kann durchaus überraschen, denn die mit Oxiden oder dünnflüssigen Tonmineralmassen (Engoben) behandelten Oberflächen der Skulpturen sind nicht bis ins Detail im Voraus zu beeinflussen.
Die beiden Künstlerinnen, die sich 2010 bei Kursen in der Limbacher Mühle kennen gelernt haben, arbeiten überwiegend gegenständlich nach Motiven, wie sie in der Natur vorkommen. Detailgenauigkeit, Mimik, Gestik, Proportionen sind ihnen wichtig. Und ihre Arbeiten aus gebranntem Ton spiegeln dies wider. „Ein richtig tolles Hobby“, ist Erika Förster von ihrem Kunstschaffen begeistert, und Helga Müller ergänzt: „Es ist sehr entspannend und lenkt von Vielem ab.“ In einer „sehr guten, netten Truppe“ arbeite man mittwochs bei Artefix in Homburg, oftmals bis in die Nacht hinein.




















