Person Holding Iphone Showing Social Networks Folder
Symbolbild
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Durchschnittlich 46 Apps haben die Menschen in Deutschland mittlerweile zusätzlich zu den vorinstallierten Anwendungen auf ihren privat genutzten Smartphones – vier mehr als noch im Vorjahr. Knapp die Hälfte aller Befragten kommt sogar auf 50 oder mehr nachträglich installierte Anwendungen. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Erhebung hervor, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat.

Für die Studie wurden 1.006 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt, darunter 861, die ein Smartphone privat nutzen. Die Erhebung fand zwischen der ersten und fünften Kalenderwoche 2026 statt. Die Ergebnisse zeichnen ein deutliches Bild: Das Smartphone entwickelt sich immer stärker zur zentralen Schaltstelle des Alltags. Neben den 49 Prozent, die mehr als 50 Apps installiert haben, kommen 19 Prozent auf 30 bis unter 50 Anwendungen und 13 Prozent auf 20 bis unter 30. Lediglich vier Prozent verzichten komplett auf zusätzliche Apps.

„Smartphone-Apps sind für viele Menschen der einfachste Zugang zu Kommunikation, Services, Informationen und Unterhaltung“, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. „Mittlerweile gewinnen auch KI-Apps spürbar an Bedeutung und erweitern das Nutzungsspektrum nochmal deutlich.“ Tatsächlich nennen bereits 47 Prozent der Befragten Anwendungen mit künstlicher Intelligenz – etwa ChatGPT, Sprachassistenten oder Text- und Bildgeneratoren – als besonders wichtig für ihren digitalen Alltag.

Die unangefochtene Spitzenposition unter den als unverzichtbar eingestuften App-Kategorien belegen Messenger-Dienste wie WhatsApp, iMessage oder Signal. 83 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer stufen sie als besonders wichtig ein. Dicht dahinter folgen Finanz- und Bezahl-Apps mit 80 Prozent sowie E-Mail-Anwendungen mit 70 Prozent. Auch Foto- und Mediengalerie-Apps erreichen mit 69 Prozent einen hohen Stellenwert, gefolgt von Wetter-Apps mit 68 Prozent. Soziale Medien, Navigations- und Kartendienste sowie Nachrichten-Apps liegen mit jeweils 66 Prozent gleichauf.

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Jenseits dieser Kernkategorien zeigt die Befragung, wie breit das Spektrum der als relevant empfundenen Anwendungen inzwischen ist. Apps rund um Gesundheit, Fitness und Ernährung halten 63 Prozent für besonders wichtig, Online-Shopping-Anwendungen kommen auf 61 Prozent, Mobilitäts- und Reise-Apps auf 56 Prozent. Gut die Hälfte der Befragten nennt zudem Kalender- und Organisations-Tools mit 54 Prozent sowie Streaming-Dienste für Musik, Video und Podcasts mit 50 Prozent als unverzichtbar.

Bemerkenswert ist, dass auch vermeintlich schlichte Werkzeuge ihren festen Platz auf dem Homescreen behaupten. 44 Prozent der Befragten bezeichnen den Taschenrechner als besonders wichtig, 43 Prozent die Notizen-App. Diese Zahlen verdeutlichen, dass das Smartphone längst weit mehr ist als ein Kommunikationsgerät. Es ersetzt Kalender, Geldbörse, Navigationsgerät und Notizbuch gleichermaßen – und mit dem wachsenden Einfluss von KI-Anwendungen dürfte sich dieser Trend in den kommenden Jahren weiter beschleunigen.

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