Symbolbild

In diesem Jahr kann das Ministerium der Justiz 38 neue Anwärterinnen und Anwärter im mittleren und gehobenen Dienst begrüßen.

Im mittleren Justizdienst wurden 27 neue Kolleginnen und Kollegen zu Anwärtern ernannt. Nach ihrer Ernennung beginnt eine zweijährige Ausbildung zur Justizfachwirtin bzw. zum Justizfachwirt. Nach erfolgreicher Prüfung können die Anwärterinnen und Anwärter zu Justizsekretären bzw. Justizsekretärinnen ernannt werden. Beamte des mittleren Justizdienstes sind hauptsächlich in den Serviceeinheiten in einer zentralen Schaltstelle der Gerichte und Staatsanwaltschaften tätig und nehmen dort wichtige, interessante und vielseitige Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr.

Weitere 11 neue Kolleginnen und Kollegen wurden zu Rechtspflegeranwärterinnen und –anwärtern ernannt. Diese absolvieren ein dreijähriges duales Studium an der Hochschule für Rechtspflege in Schwetzingen. Die Praxisphase erfolgt an verschiedenen saarländischen Gerichten und Justizbehörden. Diplom-Rechtspfleger (FH) sind bei ihren Entscheidungen nur ihrem Gewissen und dem Gesetz unterworfen und an keine Weisungen gebunden (sachliche Unabhängigkeit). Sie bearbeiten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften ein vielfältiges juristisches Tätigkeitsfeld, z. B. im Familien- und Betreuungsrecht, Insolvenzrecht, Nachlassrecht und Justizmanagement.

Roland Theis (CDU)
Bild: cdu-fraktion-saar.de

Die jeweiligen Ernennungen der Anwärterinnen und Anwärter übernahm im Namen von Justizminister Peter Strobel der Präsident des Amtsgerichts Saarbrücken Stefan Geib. Staatssekretär Roland Theis: „Die Ausbildungsoffensive des Justizministeriums trägt Früchte. Diese Verstärkung wird aber aufgrund der hohen Arbeitsbelastung auch dringend gebraucht. Mit 38 neuen Kolleginnen und Kollegen wollen wir Verfahren verkürzen und die hohe Qualität unserer Arbeit aufrechterhalten. Insbesondere beim mittleren Dienst bilden wir so stark aus wie noch nie in den vergangenen Jahrzehnten. Der Rechtsstaat lebt nicht nur von Gesetzen und Institutionen, sondern benötigt selbstverständlich auch gut ausgebildetes Personal. Daher bieten wir auch in Zukunft weiterhin attraktive Karriereoptionen mit vielfältigen Berufsbildern.“

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