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Im Saarland deutet derzeit nichts auf eine akute Gefahr durch die Zika-Seuche hin. Gesundheitsstaatssekretär Kolling: Reisen in betroffene Regionen nur, wenn unbedingt notwendig.

Angesichts der rasanten Verbreitung der Zika Seuche in Südamerika erklärt Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling: „Derzeit besteht im Saarland keine akute Gefahr, an der Seuche zu erkranken.“ Auch sei die Gefahr für Deutschland aktuell noch gering, da die asiatische Tigermücke bislang nur vereinzelt in Süddeutschland gefunden worden sei, so Kolling.

Der Staatssekretär empfiehlt allen Saarländerinnen und Saarländern die Reiseempfehlung zu beachten. So solle man sich bei Reisen in tropische Länder auf allen Kontinenten über den aktuellen Stand der Infektionen mit dem Zika-Virus unterrichten und sich entsprechend schützen. Reisende, die innerhalb von drei Wochen nach der Rückkehr aus einem betroffenen Gebiet Symptome entwickeln, die auf eine Infektion mit dem Zika-Virus hindeuten, sollten einen Arzt aufsuchen und auf die Reise hinweisen. Schwangere, die in diesen Gebieten unterwegs waren, sollten ihren Frauenarzt bei Vorsorgeuntersuchungen darauf hinweisen. Schwangere, immungestörte Menschen, schwer chronisch Erkrankte sowie Reisende mit kleinen Kindern sollten vor der Reise den Hausarzt aufsuchen oder sich in einer reisemedizinischen Einrichtung beraten lassen.

Kolling verwies darauf, dass Schwangeren abgeraten werde, Reisen in bekannte Zikavirus-Ausbruchsgebiete durchzuführen. Bei unvermeidlichen Reisen in diese Gebiete solle man auf einen konsequenten Mückenschutz mit Mückenschutzmittel und heller, langer Kleidung achten.

„Ich kann nur dazu raten, die Reiseempfehlungen zu beachten, da eine Impfung bzw. ein Medikament gegen das Zika-Virus aktuell nicht zur Verfügung steht“, so Kolling abschließend.

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