Es ist das Ende einer Mammutsaison: Am 42. Spieltag trifft der FC Homburg im Donaustadion auf den SSV Ulm 1846. Gegen den Tabellenvierten möchten die Grün-Weißen einen positiven Schlussakkord setzen. Doch der Blick geht auch bereits nach vorne.

Es war eines der turbulentesten Spiele dieser langen Saison. 4:4 endete das Hinspiel gegen den SSV Ulm im Homburger Waldstadion Ende Januar. Mehrmals lagen die Homburger in Führung, immer wieder glichen die Schwaben aus. Beim FCH hat man also noch etwas gut zu machen, wenn es am heutigen 42. Spieltag gegen die Ulmer Spatzen geht.

„Wir wollen nichts herschenken“, betont denn auch FCH-Trainer Timo Wenzel. „Von daher ist der Fokus noch einmal komplett auf diesen 90 Minuten.“ Das sollte er auch sein, ansonsten dürfte es gegen das Spitzenteam schwierig werden. Der SSV hat nämlich seit 10 Heimpartien nicht mehr verloren, stellt mit 32 Gegentreffern die zweitbeste Abwehrreihe der Liga. „Das ist dann auch eine Charakterfrage, eine Leistung abzurufen, wie in den vergangenen Wochen auch“, findet Wenzel.

Charakterfrage vor allem deshalb, weil es im Donaustadion um nichts mehr geht, außer vielleicht um Prämien. Der FC Homburg liegt schon seit langer Zeit im trostlosen Mittelfeld und auch die Spatzen konnten den Rückstand auf die Tabellenspitze trotz einer starken Rückrunde nicht mehr aufholen.

So ist es auch kein Wunder, wenn man im grün-weißen Umfeld bereits intensiv über die zukünftige Mannschaft diskutiert. Mitte der Woche konnte dahingehend bereits ein echter Königstransfer verkündet werden. Denn mit Markus Mendler wechselt ein starker Offensivmann vom 1. FC Saarbrücken nach Homburg. „Er ist ein Unterschiedsspieler in der Regionalliga“, freut sich auch der Coach über den Coup. „Er kann im offensiven Mittelfeld überall spielen und wird unser Spiel bereichern.“

Doch mit der Verpflichtung von Mendler sind die Planungen noch nicht abgeschlossen. So sucht man beim FCH noch einen linken Außenbahnspieler, einen Torhüter und einen Stürmer, wie Wenzel verrät. „Klar können wir nicht drei, vier Hochkaräter verpflichten, schließlich müssen wir auch auf die Finanzen achten. Aber wir sind in guten Gesprächen.“

Bevor es an der Transferfront weitergehen kann, steht aber noch das Spiel in Ulm an. Dort wird neben den Langzeitverletzten Thomas Gösweiner und Serkan Göcer auch Jannik Sommer fehlen, der einen Schlag abbekommen hat. Für die Spieler geht es nach dem Spiel direkt in den Urlaub. „Aber alle bekommen ihre Laufpläne mit“, sagt Wenzel. Die nächste Saison ist eben bereits im Blick.

Vorheriger ArtikelSaarländische Jugendfeuerwehr erhält vom Innenministerium über 50.000 Euro
Nächster Artikel„Preis für digitales Miteinander“: Diese acht Initiativen sind nominiert

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.