Der Vorsitzende des Förderkreises Stadtmarketing, Christoph Palm, sein Stellvertreter Axel Ulmcke, die 1. Vorsitzende des Tierheims Homburg, Carmen Horn und die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt, Dagmar Pfeiffer. Bild: Bill Titze

Viele gemeinnützige Organisationen in Deutschland sind derzeit von den Corona-Folgen und den Auswirkungen des Ukraine-Krieges betroffen. In Homburg betrifft das nicht zuletzt die Tafel sowie das Tierheim. Unverhoffte Hilfe gab es nun vom Förderkreis Stadtmarketing, der beiden Einrichtungen eine Spende zukommen lässt.

„Dieses Geld können wir momentan sehr, sehr gut gebrauchen, wir sind richtig voll“, sagt die 1. Vorsitzende des Tierheims Homburg, Carmen Horn. „Es kommen nämlich derzeit viele Menschen zu uns, die sich in der Corona-Zeit ein Tier zugelegt haben und nun keine Zeit mehr dafür haben.“ Zumindest in gewisser Hinsicht kommt die Corona-Zeit dem Tierheim nun aber wieder zugute, denn diese ist letztlich der Grund für eine Spende des Förderkreises Stadtmarketing.

Der Vorsitzende des Förderkreises Stadtmarketing, Christoph Palm, sein Stellvertreter Axel Ulmcke, Gitta Zielke und Antonius Daschner von der Homburger Tafel und die Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt, Dagmar Pfeiffer. Bild: Bill Titze.

Dieser hatte Gewerbetreibenden in Homburg während der Hochphase der Pandemie Tests spendiert und in diesem Zusammenhang um eine kleinen Geldbetrag gebeten. „Wir wollten den Geschäften einfach die Möglichkeit geben, dass ihre Kunden sich vor Ort testen lassen können“, erklärt Dagmar Pfeiffer, die Leiterin des Homburger Stadtmarketings. Und diese waren so dankbar, dass sie dem Förderkreis für die Aktion insgesamt 203 Euro zukommen ließen. Der Betrag wurde vom Förderkreis noch einmal verdoppelt, sodass sowohl das Tierheim als auch die Tafel diesen Betrag erhalten.

Bei der Tafel ist man ebenfalls zutiefst dankbar für die zusätzlichen finanziellen Mittel. Und das vor allem mit Blick auf die Folgen des Ukraine-Kriegs. „Wir haben insgesamt 250 Flüchtlinge aufgenommen plus den Familien, die dahinter stehen“, erklärt Vorstand Antonius Daschner. Außerdem müsse man weite Wege fahren, was bei den derzeitigen Spritkosten einen großen Kostenfaktor darstelle. „Das alles ist eine riesengroße Herausforderung für uns.“ Zuspruch gab es von Christoph Palm, dem Vorsitzenden des Förderkreises Stadtmarketing. „Es ist stark, wie sie sich in ihrer Freizeit engagieren. Machen Sie weiter damit.“

Vorheriger ArtikelOnline-Vortrag: Ist mein Haus für Solarenergie geeignet?
Nächster ArtikelInteressante Veranstaltungen im Juli mit der Biosphären-VHS

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.