person holding green and black circuit board
Symbolbild
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Ein Wackelkontakt, ein loser Schalter, ein abgerissener Knopf – oft braucht es nur ein wenig Fachwissen, Geduld und die richtigen Handgriffe, um Alltagsgegenstände vor dem Müll zu retten. Genau darum geht es beim Reparatur-Treff in Erbach, der wieder seine Türen öffnet und Hilfe zur Selbsthilfe bietet.

Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ sind Besucher eingeladen, ihre defekten Geräte in die Ausbildungswerkstätten der AWO in der Lappentascher Straße zu bringen. Ehrenamtliche Tüftler und Reparateure stehen dort bereit, um gemeinsam mit den Besitzern nach Lösungen zu suchen. Mitgebracht werden darf ein Gegenstand pro Person – etwa ein kaputter Wasserkocher, ein defekter Rasierer oder ein elektrischer Dosenöffner. Wichtig: Kaffeevollautomaten, Smartphones, Tablets oder PCs sind von der Reparatur ausgeschlossen.

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Auch Nadel und Faden kommen zum Einsatz: Eine ehrenamtliche Näherin bietet Hilfe bei kleinen Ausbesserungen an Kleidungsstücken an – ob Knopf annähen oder kleiner Riss im Stoff.

Wer während der Reparatur eine Pause braucht, kann sich an der Kaffee- und Kuchenbar stärken. Darüber hinaus ist ein Infostand der Initiative „foodsharing“ vor Ort, der sich dem Thema Lebensmittelrettung widmet – inklusive geretteter Lebensmittel zum Mitnehmen.

Das Angebot ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Annahmeschluss für Reparaturgegenstände ist um 16:30 Uhr. Wer sich vorstellen kann, selbst ehrenamtlich mitzuarbeiten, kann sich beim Amt für Jugend, Senioren, Soziales und Integration an Karin Schwemm oder Sonja Jung wenden – telefonisch oder per E-Mail.

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Der Reparatur-Treff findet am Mittwoch, 4. Juni 2025, von 14 bis 17 Uhr in den AWO-Ausbildungswerkstätten in der Lappentascher Straße 100, Gebäude 10a, in Erbach statt.

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