Im einstigen Eisenwerk und heutigen Zentrum für Kunst und Industriekultur verdichten sich auf exemplarische Weise Geschichte und Gegenwart von Arbeit und Freizeit, Mensch und Maschine, Individuum und Gesellschaft sowie Natur und Technik. Die Völklinger Hütte ist ein großartiger Möglichkeitsraum für faszinierende Kunst- und Kulturprojekte jenseits des Mainstreams. Verstärken möchte ich in Zukunft die Auseinandersetzung mit Realitäten und Visionen unserer Lebenswelt.

Für meine Arbeit als Generaldirektor sehe ich fünf zentrale Tätigkeitsfelder: Generationsübergreifende Ausstellungen und Events auf dem gesamten Weltkulturerbe-Areal, eine intensive Festivalkultur, vertiefte Werksgeschichte, die regionale sowie internationale Vernetzung der Industriekultur und ein immer wieder anders und neu aufleuchtendes Zukunftslabor.

Wie kaum ein anderer Ort ist die Völklinger Hütte prädestiniert, neben der Geschichte und Gegenwart auch unsere Zukunft in den Blick zu nehmen – mit Laborcharakter im Hinblick auf nachhaltige Arbeits- und Lebensperspektiven. Wie die Arbeitswelt und das Leben in der Industriegesellschaft der Zukunft aussehen werden, ist insbesondere für das Saarland, das gerade einen erneuten Strukturwandel erlebt, eine höchst aktuelle Frage.“

„Das ist eine gute und mutige Entscheidung. Dr. Ralf Beil ist hocherfahren und hat in seiner Vita immer wieder neue Wege beschritten ohne sich vor Kritik zu scheuen. Er ist deshalb die Idealbesetzung um der saarländischen Kultur neue Impulse zu verleihen. Mit der Anwerbung von Dr. Beil hat die Kultusministerin einen Coup gelandet, der beweist, wie attraktiv das Saarland für Spitzenkräfte aus der Kultur ist. Mit ihm wird die Industriekultur wieder stärker als saarländisches Markenzeichen in das Portfolio des Weltkulturerbes integriert werden können“, so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jürgen Renner.

Zu den Seiten des Weltkulturerbes Völklinger Hütte geht es hier: www.voelklinger-huette.org

Weiterlesen auf Seite 3