Besuch vor Ort im Institut für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin am UKS Homburg - Bild: Dutka

Der Weltblutspendetag erinnert jedes Jahr am 14. Juni daran, wie wichtig eine sichere Versorgung mit Blutpräparaten ist.

Mit ihm verbunden ist der Dank an die Blutspenderinnen und Blutspender sowie der Aufruf an alle Gesunden, regelmäßig Blut und Plasma zu spenden. In diesem Jahr stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Tag unter das Motto „Sicheres Blut rettet Leben“. Denn nur ausreichend sichere Blut- und Plasmaspenden ermöglichen eine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Ohne Bluttransfusionen sind viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Krebspatienten und Frühgeborenen nicht machbar.

Zum diesjährigen Weltblutspendetag hat sich der lokale Landtagsabgeordnete Esra Limbacher mit  Univ.-Prof. Dr. Hermann Eichler getroffen. Prof. Eichler ist Direktor des Instituts für Klinische Hämostaseologie und Transfusionsmedizin und damit auch zuständig für die Blutspenden und die Blutversorgung am Uniklinikum in Homburg.

Hierzu erklärte Esra Limbacher: „Wer Blut spendet rettet Menschenleben! So sind viele Krebstherapien heute nur dank moderner Transfusionsmedizin überhaupt möglich. Wir müssen im Saarland jedoch feststellen: es wird insgesamt zu wenig Blut gespendet. Seit Jahren haben wir hier weniger Blutspenden, als wir verbrauchen. Daran muss sich etwas ändern! Wir wollen, dass insbesondere Jüngere auf die wichtige Bedeutung von Blutspenden aufmerksam gemacht werden. Dafür ist etwa eine bessere Aufklärung auch in Schulen notwendig. Wir wollen erreichen, dass das Saarland in Zukunft selbst genügend Blutspenden für den eigenen Bedarf hat. Das können wir schaffen!“

Und Prof. Dr. Hermann Eichler ergänzt: „Unsere wissenschaftlichen Analysen zeigen eindeutig, dass mit dem demographischen Wandel im Saarland auch die Blutversorgung der Patientinnen und Patienten zunehmend schwieriger wird. Um aber die hohe medizinische Versorgungsqualität auch in den nächsten Jahren aufrechterhalten zu können, müssen wir die Anzahl der Blutspender und der Blutspenden im Saarland deutlich steigern.“

 

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