Waldkalkung - Von Collaxavi - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41147061

In den Gemarkungen Homburg, Jägersburg, Bruchhof-Sanddorf und Kirkel werden ab dem 17. Januar größere Waldflächen mit dem Hubschrauber gekalkt. Darauf weist der SaarForst Landesbetrieb aktuell hin. Gekalkt werden Waldflächen in den Forstrevieren Bexbach und Homburg auf einer Gesamtfläche von rund 436 Hektar.

Um die Verschmutzung der Bekleidung oder eine Lärmbelästigung der Waldbesucher zu vermeiden, werden die betroffenen Waldwege für den Zeitraum der Kalkungsmaßnahmen von SaarForst-Mitarbeitern gesperrt. Flächen, die gerade gekalkt werden, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Der Kalk wird mittels Hubschrauber ausgebracht. Pro Tag können 60 bis 75 Hektar Wald gekalkt werden.

Beim Betreten von Waldstücken, die bereits gekalkt wurden, kann es vorkommen, dass feiner Staub an der Kleidung von Waldbesuchern haften bleibt. Der Kalk lässt ich einfach ausklopfen und verursacht keinerlei Schäden an Gesundheit, Wohlbefinden und Kleidung. Auch für Hundepfoten ist das Gesteinsmehl unschädlich.

Wann und wo gekalkt wird, lässt sich meist erst kurzfristig genau festlegen, da der bzw. die Helikopter bei starkem Wind, Regen, bei Nebel oder bei Schneefall nicht starten. Ebenso sind witterungsbedingte Unterbrechungen möglich.

Der SaarForst bittet daher die Waldbesucher die Absperrungen der Wege zu beachten.

Die Bodenschutzkalkung dient der Verbesserung der Vitalität der Waldbestände sowie der Lebensbedingungen für Bodenlebewesen und Baumwurzeln. Besonders wird versucht, der fortschreitenden Versauerung der Waldböden entgegenzuwirken.

Bei den zur Kalkung vorgesehen Waldflächen sind die Böden nicht mehr in der Lage, den durch den Menschen verursachten Säureeintrag zu kompensieren. Auch verbessert sich dadurch die Entwicklung von Mineralboden-Humusformen sowie der Schutzes von Quell- und Grundwasser vor Schwermetall-, Aluminium und Säureeinträgen.

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