Im Wald.

Die Biosphären-vhs St. Ingbert bietet eine weitere Veranstaltung zum Thema „Waldbaden“ unter der Leitung von Gerlinde Meyer an.

Der Begriff „Waldbaden“ umschreibt den achtsamen Waldspaziergang. Der Ursprung liegt in Japan, wo er Shinrin-Yoku heißt und die entspannende Wirkung des Waldbadens seit Beginn der 1980er Jahre wissenschaftlich erforscht wird. Waldbaden ist das bewusste Wahrnehmen von Wald und Natur mit allen Sinnen.

Die Terpene des Waldes (Stoffe, die Bäume absondern, um untereinander Botschaften auszutauschen mit dem Ziel, Schädlinge abzuwehren. Kiefer, Fichte und Tanne enthalten besonders viel Terpene) nimmt der Menschen über die Haut und die Lunge auf. Sie haben eine beruhigende Wirkung und sorgen für Entspannung, stärken das Immunsystem, können vor Infektionen schützen und sogar den Botenstoff Serotonin für positive Gefühle ausschütten.

Die nützlichen Auswirkungen des Waldbodens ergeben zusätzlich eine große Bandbreite an positiven Effekten. Federnder, weicher Waldboden wirkt schonend bei Gelenk und – Rückenbeschwerden.

Das Schöne am Waldbaden ist, dass jeder seine eigene Erfahrung machen und daraus individuelle Erkenntnisse gewinnen kann. In Zeiten der ständigen Erreichbarkeit, Stress und Eile, bietet das Waldbaden eine willkommene Abwechslung. Es geht darum, eine intensive Verbindung zu Natur und Wald aufzubauen, sowie diese mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu begreifen.

Termin: Samstag, 26. Juni von 14 bis 16 Uhr.

Treffpunkt ist am Parkplatz Elstersteinpark. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 €.

Anmeldung und weitere Informationen bei Frank Ehrmantraut: Tel. 06894/13-726 odervhs@st-ingbert.de

 

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