Sumpf-Schwertlilie mit einer Hummel - Bild: Dr. Christoph Bernd

Es gibt immer weniger Wildbienen, Schmetterlinge, Amphibien und Singvögel – einst weit verbreitete und häufige Tiere verschwinden mehr und mehr aus unserem Umfeld und die Folgen sind nicht absehbar.

Aus diesem Grund lädt der Förderverein Dorfleben Kleinottweiler e.V. zum Vortrag „Naturnahe Gartengestaltung“ ein, am Donnerstag, 02.06.2022, um 19.00 Uhr, im Protestantischen Gemeindehaus, Jägersburger Straße 23, Kleinottweiler. Referent ist Dr. Christoph Bernd, Feldbiologe aus Kleinottweiler.

Ein vorrangiges Thema in der Zeit einer ernst zu nehmenden Biodiversitätskrise ist die Verbesserung der ökologischen Verhältnisse. Dabei sind nicht nur Flächen in der freien Landschaft von Bedeutung – gerade in privaten Gartenanlagen kann ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Biodiversität geleistet werden. Naturnah gestaltete Gärten schaffen ökologische Nischen für Tier- und Pflanzenarten, die sonst verschwinden würden. Viele Kleintiere und Insekten finden hier eine neue Heimat und es können immer wieder unerwartete Entdeckungen gemacht werden.

Als Hilfestellung für eine erfolgreiche ökologische Gartengestaltung und Bepflanzung beschäftigt sich der Powerpoint-Vortrag schwerpunktmäßig mit der Anlage von Kleinbiotopen wie Hecken, Steingärten, Trockenmauern und Teichen und stellt ihre, teils selten gewordenen Bewohner aus dem Tier- und Pflanzenreich vor.

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