Verkehrsministerin Anke Rehlinger beim Start der Landstraßenkampagne. Bild: MWAEV

Die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden sind auf überhöhte, nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. Viele davon auf Landstraßen sowie Bundesstraßen mit Landstraßencharakter. Verkehrsministerin Anke Rehlinger hat daher nun den Startschuss gegeben zur landesweiten Verkehrssicherheitskampagne „Landstraße – Fahr sicher!“.

An 22 Standorten in allen saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband sind entlang der Bundes- und Landstraßen Plakate mit unterschiedlichen Kampagnenmotiven installiert. Damit soll das Gefahrenbewusstsein der Verkehrsteilnehmer gestärkt werden. Rehlinger enthüllte eines dieser Plakate an der neuen B 269 in Überherrn – einer besonders unfallträchtigen Straße. Die Verkehrsministerin sagte: „Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Rasen und gefährliche Überholmanöver sind die Hauptunfallursachen auf deutschen Straßen. Mit der Kampagne wollen wir auf die Risiken eines aggressiven Fahrstils hinweisen.“

Im Jahr 2020 kamen in Deutschland mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten auf Landstraßen ums Leben. Im Saarland ereigneten sich rund 20 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden auf Landstraßen. Auch an der neuen B269 – dem Ort des Kampagnenstarts – ereigneten sich in den Jahren 2018 bis 2020 insgesamt 165 Unfälle. Die Landstraßenkampagne ist eine Aktion des Verkehrsministeriums in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Die Plakataktion wird ergänzt durch eine Social-Media-Kampagne.

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