Ein Autor, der von Deutschland bis Japan Generationen von Lesern geprägt hat, steht im Zentrum des nächsten Abends der Homburger Lesezeit. Am Dienstag, 3. November, widmen sich Thomas Kuhn und Stefan Schwarzmüller ab 19 Uhr dem Leben und Werk von Hermann Hesse. Schauplatz ist die Galerie im Kulturzentrum Saalbau in der Oberen Allee 1.
Die beiden Pirmasenser Literaturfreunde sind längst keine Unbekannten mehr in Homburg. Jahr für Jahr gehen sie im Herbst mit einem frischen Programm auf Lesereise und füllen dabei verlässlich die Reihen. Ihr Besuch gilt mittlerweile als fester Termin im Kulturkalender der Stadt.
Diesmal rückt also der Literaturnobelpreisträger in den Mittelpunkt. Kuhn und Schwarzmüller gehen der Frage nach, warum Hesse nicht nur hierzulande und in Frankreich, sondern auch in den USA und in Japan als Kultautor mehrerer Generationen verehrt wird. Eine Wirkung, die über Sprachgrenzen und Jahrzehnte hinweg erstaunlich stabil geblieben ist.
Das Duo setzt dabei auf eine kammerspielartige Atmosphäre, eingebettet in eine unterhaltsame Rahmenhandlung. Ein Autor, zwei Stimmen und eine durchdachte Auswahl von Texten treffen auf Erläuterungen im niveauvollen Plauderton. Der Abend soll zu einer Reise nach Weisheit und Sinn werden, ohne dabei belehrend zu wirken.
Gerade diese Mischung aus literarischer Substanz und lockerer Vermittlung macht den Reiz der Lesezeit aus. Die beiden Literaturkenner verstehen es, anspruchsvolle Texte zugänglich zu machen und dem Publikum den Zugang zu einem Schriftsteller zu erleichtern, dessen Werke bis heute gelesen und diskutiert werden.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Galerie im Saalbau. Der Eintritt ist wie immer frei.


















