Symbolbild Quelle: www.unionstiftung.de
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In den Kommunen entscheidet sich oft, wie gut Mitgestaltung wirklich funktioniert – im Verein, im Jugendgremium oder in einer Initiative, die vor Ort etwas anstößt. Genau dort setzt eine neue Auszeichnung an, die 2026 erstmals vergeben wird und Projekte auszeichnen will, die Bürgerengagement in Städten und Gemeinden sichtbar machen.

Wie die Union Stiftung am 22. Februar 2026 in Saarbrücken mitteilte, schreibt sie für das Jahr 2026 erstmals den „Kommunalpreis der Union Stiftung“ aus. Dotiert ist die Auszeichnung mit 10.000 Euro. Gewürdigt werden sollen Projekte und Initiativen, die neue Wege der kommunalen Mitgestaltung aufzeigen und ehrenamtliches Engagement dauerhaft stärken.

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Der Kommunalpreis soll künftig jedes Jahr vergeben werden, jeweils mit einem wechselnden thematischen Schwerpunkt. Für 2026 steht er unter dem Motto „Bürgerengagement neu gedacht“. Ausgezeichnet werden können Projekte, Initiativen oder auch Einzelpersonen, die zeigen, wie sich Einwohner aktiv und wirksam in die Entwicklung ihrer Kommune einbringen. Genannt werden dabei unter anderem innovative Beteiligungsformate, kreative Aktionen oder auch Formen interkommunaler Zusammenarbeit.

„Kommunalpolitik lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Mit dem Kommunalpreis möchten wir gute Ideen sichtbar machen, Mut zur Mitgestaltung fördern und zeigen, wie viel möglich ist, wenn Bürger sich einbringen. Der Preis richtet sich bewusst auch an kleinere Initiativen, denn große Wirkung beginnt oft im Kleinen vor Ort“, sagte JR Hans-Georg Warken, Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung.

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Die Bewerbungsphase läuft ab sofort, Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026. Bewerben können sich laut Stiftung gemeinnützige Organisationen, Vereine, Jugendgremien oder Initiativen mit kommunalem Bezug. Auch Kommunen können potenzielle Preisträger vorschlagen. Darüber hinaus sind Vorschläge für engagierte Einzelpersonen möglich.

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Der Preis ist nach Angaben der Stiftung Rudolf Müller gewidmet. Müller war stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung und früherer Bürgermeister der Stadt Püttlingen. Warken erklärte dazu: „Der Preis ist Rudolf Müller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung und früherer Bürgermeister der Stadt Püttlingen, gewidmet. Mit diesem Preis wird sein jahrzehntelanger Einsatz für die kommunale Demokratie und das Gemeinwohl gewürdigt.“ Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Online-Bewerbungsformular stehen auf www.unionstiftung.de/kommunalpreis

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