Das neue Jahr verlangt allen Menschen bisher sehr viel ab. Doch besonders Kinder und Eltern sind von Homeschooling, Homeoffice, gleichzeitiger Kinderbetreuung und dem Gebot der Kontaktvermeidung sowie von weiteren Pandemie-Einschränkungen betroffen.

Um gerade den Kindern trotz der schwierigen Situation etwas zu bieten, hatte sich das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Homburg mit dem Caritas Kinderzentrum kürzlich dazu entschlossen, Wundertüten für die Kinder zu produzieren. Unterstützung erhielten die Einrichtungen von der Erbacher Streetworkerin Nina Lesser. So standen Anfang Februar wieder Wundertüten bereit, gefüllt mit Bastelanleitungen, Experimenten, Rätseln sowie Koch- oder Back-Rezepten.

Sandra Schatzmann war ganz begeistert vom großen Ansturm auf die Wundertüten, die schon nach drei Tagen vergriffen waren. Ihre Kollegin Laura Becker meinte: „Wir hoffen, dass wir mit unseren Wundertüten einigen Familien einen kreativen Mehrwert bieten und so die Betreuung zu Hause ein wenig angenehmer gestalten konnten. Für uns, aber vor allem auch für das Kinderzentrum und die Streetworkerin Nina Lesser ist es eine schöne Art, trotz aller Einschränkungen mit den Kindern und Familien in Kontakt zu bleiben.“

In der ersten Tüte ging es in erster Linie um das Thema „Fasching“. So gab es Material und Anleitungen zum Basteln von Girlanden und Masken sowie Infos darüber, warum Fasching überhaupt gefeiert wird. Dazu kamen das Rezept der Woche: Amerikaner inklusive Smarties zum Verzieren, ein Experiment „Chromotographie“, Rätsel zum Knobeln und eine kleine Witzesammlung. Viele Teile der Tüten sind außerdem mehrfach verwendbar.

Von Kindern und einigen Müttern gab es für die Aktion Lob. So hieß es: „Vielen Dank! Es ist toll, dass in dieser Zeit etwas für die Kinder gemacht wird und die Eltern ein bisschen entlastet werden.“, während eine andere Mutter meinte: „Es ist wichtig, dass die Kinder in dieser Zeit nicht vergessen werden.“

Neue Tüten mit anderen Inhalten sind übrigens schon in Planung.

 

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