Ende Oktober wurden 51 Kitas im Bistum Speyer im Speyerer Dom mit dem KTK-Qualitätsbrief ausgezeichnet, darunter die Homburger Kitas Charlottenburg, St. Andreas und St. Remigius; Stefanie Simon, Homburgs Beauftragte für Kindertagesstätten, nahm an der Verleihung teil. — Foto: Stefanie Simon
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Gleich drei Homburger Kindertagesstätten dürfen sich über eine offizielle Bestätigung ihrer Arbeit freuen. Die katholischen Einrichtungen Charlottenburg, St. Andreas und St. Remigius, besser bekannt unter dem Namen Aller-Hand, gehören zu den 51 Kitas im Bistum Speyer, die Ende Oktober mit dem KTK-Qualitätsbrief ausgezeichnet wurden. Übergeben wurde die Urkunde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Speyerer Dom.

Für die drei Teams steht hinter der Auszeichnung kein kurzfristiger Kraftakt, sondern ein langer Prozess. Über Monate hinweg haben pädagogische Fachkräfte, Leitungen und Träger ihre eigene Arbeit auf den Prüfstand gestellt. Dabei ging es um weit mehr als die Betreuung der Kinder im Alltag. Bewertet wurden ebenso die Zusammenarbeit mit den Eltern, die Personalführung, organisatorische Abläufe und das grundlegende Selbstverständnis der Einrichtungen.

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Begleitet wurde die Übergabe von einer Andacht im Dom. Für die Stadt Homburg nahm Stefanie Simon teil, die als städtische Beauftragte für Kindertageseinrichtungen tätig ist. An ihrer Seite stand Gemeindereferentin Anna Welter, die den Träger vertrat, die Pfarrei Heilige Johannes XXIII.

Simon machte deutlich, dass Qualität in der Kinderbetreuung kein Zustand sei, der sich einmal erreichen und dann abhaken lasse. „Qualität in der Kinderbetreuung entsteht jeden Tag aufs Neue – durch engagierte Fachkräfte, gute Zusammenarbeit und den gemeinsamen Anspruch, Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung zu begleiten“, sagte sie. Dass die drei Homburger Einrichtungen die Auszeichnung erhalten hätten, sei „eine schöne Anerkennung für die geleistete Arbeit der Teams“.

Grundlage der Bewertung ist das sogenannte Speyerer Qualitätsmanagement, mit dem die katholischen Kitas des Bistums bereits seit 14 Jahren arbeiten. Das Verfahren stützt sich auf das bundesweit anerkannte KTK-Gütesiegel und zwingt die Einrichtungen regelmäßig dazu, die eigene Arbeit zu hinterfragen, Standards zu überprüfen und Schwachstellen aufzuspüren. Der Qualitätsbrief gilt jeweils fünf Jahre, danach steht die nächste Prüfung an.

Für die Homburger Kitas war es nicht die erste Begegnung mit dem Verfahren. Während 24 der diesjährigen Einrichtungen erstmals evaluiert wurden, durchliefen 27 weitere eine erneute Überprüfung – darunter auch die drei Kitas aus der Kreisstadt. Inzwischen haben 210 der 230 katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Speyer den Prozess durchlaufen.

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