ADAC GT Masters, 9. + 10. Rennen Red Bull Ring 2025 - Foto: Gruppe C Photography / MR 28 GmbH
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Starke Vorstellung von Max Reis in Spielberg: Beim vorletzten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring fuhr der 18-jährige Ramsteiner im Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams gleich zwei Top-Ergebnisse ein. Gemeinsam mit Teamkollege Niklas Kalus sicherte er sich im ersten Lauf den dritten Gesamtrang und damit einen Platz auf dem Podium. Im zweiten Rennen reichte es nach einer Aufholjagd zu Platz fünf – wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Schon im Vorfeld galt der Grand-Prix-Kurs in der Steiermark als gutes Pflaster für Reis. Hier hatte er im vergangenen Jahr seine erste Pole Position im ADAC GT Masters eingefahren. Auch diesmal stimmte die Performance. Im Qualifying zum ersten Lauf stellte Kalus den roten Mustang auf Startplatz sechs. Nach einem starken Start schob er sich schnell auf Rang vier und eroberte wenig später den dritten Platz. Nach dem Pflichtboxenstopp übernahm Reis das Steuer und verteidigte die Position – bis in der Schlussphase ein sehenswertes Überholmanöver den entscheidenden Vorstoß brachte. Mit Rang drei fuhr das Duo die vierte Podiumsplatzierung der Saison ein.

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Am Sonntag übernahm Max Reis selbst das Qualifying und sicherte mit Startplatz fünf erneut eine gute Ausgangsposition. Doch im Rennen wurde es turbulent: Schon in der Anfangsphase verlor er nach Kontakten mehrere Plätze. Der Gymnasiast kämpfte sich mit konstant schnellen Runden jedoch zurück und übergab das Auto auf Rang sieben an seinen Teamkollegen. Kalus setzte die Aufholjagd fort, nutzte das enge Duellgeschehen in der Schlussphase und brachte den Mustang schließlich auf Platz fünf ins Ziel.

Mit den Resultaten von Spielberg kletterte Reis in der Gesamtwertung weiter nach vorn. Der 18-Jährige liegt nun punktgleich mit dem Viertplatzierten auf Rang fünf und hat damit vor dem Finale beste Chancen, das Jahr auf dem Meisterschaftspodium zu beenden. Für einen Rookie in seiner ersten GT3-Saison ein starkes Ergebnis.

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„Ein wesentlich besseres Wochenende als auf dem Salzburgring. Unsere Pace war richtig gut. Im ersten Rennen konnte ich die Ruhe bewahren und am Ende ein wichtiges Podium für uns holen. Leider war es beim Start in Rennen zwei etwas wild, sonst wäre auch ein weiteres Podium am Wochenende drin gewesen“, resümierte Max Reis. „Aber fürs Saisonfinale in Hockenheim ist noch einiges möglich und ich werde dort wieder alles geben, um am Ende in der Gesamtwertung auf dem Treppchen zu stehen.“

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Die Entscheidung fällt vom 3. bis 5. Oktober auf dem Hockenheimring. Dort wird das Saisonfinale des ADAC GT Masters gemeinsam mit der DTM ausgetragen. Für Max Reis und sein Team geht es dann um die letzten Zähler – und die Chance auf ein Gesamtpodium in der Debütsaison mit dem GT3-Mustang.

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