Foto: Rosemarie Kappler
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Im Laufe des Sommers sollen die Bauarbeiten an der dann ertüchtigten Autobahnanschlussstelle Homburg/Bexbach beendet sein. Bis dahin müssen Autofahrer noch mit zwei Vollsperrungen der B423 und einer Vollsperrung der Autobahn in beide Fahrtrichtungen rechnen. Das Bauvorhaben ist im Kostenrahmen von 20 Millionen Euro geblieben.

Im Rahmen einer Online-Konferenz gaben vor wenigen Tagen die Projektverantwortlichen um Carsten Chassard Auskunft über den Stand laufender und beginnender Autobahnprojekte in der Region. Chassard leitet die Außenstelle Neunkirchen der Autobahn GmbH-Niederlassung West. Die bundeseigene Gesellschaft kümmert sich seit 2021 um die insgesamt 13.000 Autobahnkilometer. Die Niederlassung West betreute im Vorjahr ein Projektvolumen von 300 Millionen Euro, von denen im Verantwortungsbereich der Außenstelle Neunkirchen 66 Millionen Euro ausgegeben wurden. Im laufenden Jahr fließen von Neunkirchen aus 70 Millionen Euro bei einem Gesamtvolumen von 400 Millionen Euro.

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Chassard erwartet in diesem Jahr die Fertigstellung von gleich vier saarländischen Autobahnprojekten. Darunter eben auch dasjenige in Homburg, wo ein drittes Ohr und eine Sammelschiene angebaut wurden. Zurzeit laufen hier die Betonarbeiten für den Ersatzneubau des nördlichen Brückenteiles über die B423. Läuft hier alles nach Zeitplan könnten Ende März die Längsträger aufgelegt werden. Dazu müsse für kurze Zeit die B 423 komplett gesperrt werden. Wenige Tage später soll Anfang April die Autobahn selbst in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Dann wird eine sogenannte Schilderbrücke über die A6 an der Anschlussstelle montiert.

Die Einhaltung dieses Termines ist abhängig davon, ob bis dahin das darunter liegende Beton-Brückenbauwerk fertiggestellt ist. Kommt es hier witterungsbedingt zu Verzögerungen, dann verschiebt sich das Aufstellen der Schilderbrücke. Das ist dann eben auch der Grund dafür, warum sich die Autobahn GmbH zurzeit nur vage auf ein Ende der Baumaßnahme im Sommer festlegt ohne konkret einen Monat zu nennen. Zum Ende der Arbeiten muss dann auch noch einmal die B 423 voll gesperrt werden. Unter der Autobahnbrücke ist sie aktuell als Provisorium ausgelegt. Ihr Endausbau erfolgt zum Schluss. Stand jetzt ist die Maßnahme zu 70 Prozent bereits fertiggestellt. Schon vor Weihnachten konnte die Ausfahrt aus Fahrtrichtung Waldmohr geöffnet werden.
Nach neunjähriger Zeit der Sperrungen endet im laufenden Jahr auch die Sanierung der Illtalbrücke. Das letzte Teilstück in Richtung Trier (Kosten: 4,5 Millionen Euro) wird im Sommer fertiggestellt sein.

Ebenfalls zu Ende geht im Sommer die grundhafte Fahrbahnsanierung zwischen Tholey und Hasborn auf der A1. Wegen optimierter Abrissplanungen kann das Bauende für die Saarbrücke in Saarlouis auf Herbst vorgezogen werden. Dann ist die dort angehobene A 8 wieder ohne Verkehrsbeeinträchtigungen befahrbar. Mit einer Zeitverzögerung muss hingegen beim laufenden Projekt Neubau der Grumbachtalbrücke gerechnet werden. Statt 2025 wird die Maßnahme wohl erst 2026 beendet werden können.

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Noch in diesem Jahr soll der vierspurige Verkehr auf den ersten neuen Brückenteil geleitet werden. Danach kann der Altbestand abgerissen werden. 78 Millionen Euro kostet das 2019 begonnene Projekt zwischen St. Ingbert und Neunkirchen. Zwischen Neunkirchen Oberstadt und dem Autobahnkreuz Neunkirchen startet im laufenden Jahr eine Maßnahme, deren Kosten sich schon jetzt deutlich um zehn Millionen auf dann 100 Millionen Euro verteuert haben. Bis 2030 sollen auf den 6,5 Strecken-Kilometern neun Brücken saniert werden. Lärmschutzwände werden errichtet und die Fahrbahn grundsaniert. Relativ harmlos scheint da die Fahrbahnsanierung zwischen Kreuz Neunkirchen und Rohrbach von Mai bis Juni 2022.

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