Der Stadtrat St. Ingbert hat in seiner gestrigen Sitzung am 7. Oktober in der Stadthalle über mehrere Themen beraten und wichtige Beschlüsse gefasst. Im Mittelpunkt standen Vorhaben zur Verbesserung der Infrastruktur, neue Kooperationen im Verwaltungsbereich sowie Zuschüsse für Vereine und Veranstaltungen.
So gab der Stadtrat grünes Licht für die Errichtung von 20 neuen Fahrradabstellplätzen am Bahnhof. Geplant sind moderne Doppelstockanlagen, die von der Deutschen Bahn umgesetzt werden. Damit soll das Angebot für Pendlerinnen und Pendler verbessert und der Radverkehr weiter gefördert werden. Außerdem stimmte das Gremium einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Städten St. Ingbert, Bexbach, Sulzbach/Saar und der Gemeinde Kirkel zu. Ziel ist die Bildung eines gemeinsamen Standesamtsbezirks, der künftig zentrale Aufgaben übernimmt.
Im sozialen Bereich bestätigte der Stadtrat Boris Nicolai erneut als ehrenamtlichen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung. Als Stellvertreterin bleibt Jasmin Neger im Amt, beide sind seit 2020 in dieser Funktion tätig. Zusätzlich beschloss der Rat finanzielle Unterstützung für zwei Projekte: Das Dorffest in Oberwürzbach erhält aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen einen außerordentlichen Zuschuss in Höhe von rund 2000 Euro, und der Heimat- und Verkehrsverein St. Ingbert wird bei der Veröffentlichung des Buchs „Flurerfahrung“ aus der Reihe „St. Ingberter Erfahrungen“ unterstützt.
Auch im Bereich der städtischen Infrastruktur wurden Weichen gestellt. Der Stadtrat genehmigte die Anschaffung eines neuen Allrad-Lkw mit Winterausrüstung, der ein Fahrzeug aus dem Jahr 1998 ersetzt und künftig für den Winterdienst eingesetzt wird. Zudem wurden die Vergaben für Trockenbauarbeiten, die raumlufttechnische Anlage und die Kältetechnik in der Alten Baumwollspinnerei beschlossen.
Mit den gefassten Entscheidungen setzt der Stadtrat St. Ingbert die Weiterentwicklung in zentralen Bereichen der Stadt fort – von der Modernisierung der Verwaltung über die Unterstützung des Ehrenamts bis hin zu Investitionen in eine zukunftsfähige Infrastruktur.



















