Symbolbild

Am Dienstag, 13. April 2021, gegen 13.30 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn (BAB) 6 ein schwerer Verkehrsunfall. Hinter der Auffahrt St. Ingbert-Mitte – Fahrtrichtung Homburg – kollidierten ein PKW und ein LKW. Nach der Kollision schleuderte der PKW in die Leitplanke und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Zwei Notfallsanitäter der Bundeswehr, die die Unfallstelle passierten, übernahmen die Erstversorgung des Patienten im Fahrzeug. Weitere Ersthelfer sicherten die Unfallstelle ab.

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert rückte mit den Löschbezirken St. Ingbert-Mitte, Hassel und Oberwürzbach umgehend zur Unfallstelle aus. Problematisch gestaltete sich die Anfahrt der Einsatzkräfte: Die Rettungsgasse wurde durch LKWs blockiert. Weiterhin wechselten Fahrzeuge die Fahrstreifen, obwohl die Einsatzfahrzeuge mit Martinshorn die Rettungsgasse befuhren.

Die Feuerwehrkräfte trafen zusammen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 16 ein. Der Hubschrauber landete auf der Autobahn. Die Notärztin des Hubschraubers übernahm die weitere medizinische Versorgung. Nach der Erkundung konnte ausgeschlossen werden, dass der Fahrer eingeklemmt ist. Kurze Zeit später retteten die Rettungskräfte den Fahrer liegend mit einem speziellen Spineboard (Rettungsbrett) aus dem Fahrzeug. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in eine Klinik.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr übernahmen weitere Sicherungsmaßnahmen am Unfallfahrzeug. Die Batterie wurde abgeklemmt, parallel sicherten Feuerwehrleute den Brandschutz. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut.

24 Feuerwehrleute mit 5 Einsatzfahrzeugen, 10 Kräfte des Rettungsdienstes mit mehreren Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei mit mehreren Einsatzkräften arbeiteten den Einsatz ab.

Die Autobahn musste während den Rettungsmaßnahmen und den anschließenden Aufräumarbeiten für mehrere Stunden vollgesperrt werden.

Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei den beiden Bundeswehrsoldaten der 9. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 aus Merzig für die professionelle Erstversorgung und den weiteren Ersthelfern für die Absicherung der Einsatzstelle.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

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