Foto: Giusi Faragone
Anzeige

Wer in St. Ingbert älter wird und sich einen kompakten Überblick über Hilfsangebote, Beratungsstellen oder Freizeitaktivitäten verschaffen möchte, hat ab sofort ein frisch aktualisiertes Nachschlagewerk zur Hand: Der Seniorenbeirat der Stadt hat eine neue Auflage des Seniorenwegweisers herausgegeben, die kostenlos an mehreren Stellen im Stadtgebiet abgeholt werden kann.

Die Broschüre versammelt auf kompaktem Raum alles, was für den Alltag älterer Bürgerinnen und Bürger relevant sein kann. Informationen zu Pflegeangeboten und Mobilitätsdiensten finden sich darin ebenso wie Hinweise auf Bildungs- und Freizeitprogramme. Damit richtet sich der Wegweiser bewusst an Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen – ob jemand noch rüstig unterwegs ist und neue Kontakte sucht oder ob konkrete Unterstützung im häuslichen Umfeld gebraucht wird.

Anzeige

Oberbürgermeister Ulli Meyer der Stadt betont in einem Grußwort die enge Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlich tätigen Seniorenbeirat: „In St. Ingbert wird das Miteinander großgeschrieben. Gerade der enge Dialog und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem engagierten Seniorenbeirat zeigen, wie wichtig uns das Wohlergehen und die aktive Einbindung der älteren Generation sind.“ Dass diese Worte nicht bloß auf dem Papier stehen, zeigt sich an konkreten Projekten, die in der Broschüre vorgestellt werden.

Eines davon trägt den Titel „Gemeinsam in St. Ingbert – von Senioren für Senioren“. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Netzwerk verschiedener Akteure, das unter anderem gemeinsame Mittagessen und Tagesfahrten organisiert. Solche Begegnungsformate verfolgen ein doppeltes Ziel: Sie schaffen Gelegenheiten für gesellschaftliche Teilhabe und wirken zugleich der Einsamkeit entgegen, die gerade im höheren Alter viele Menschen trifft. Dass die Initiative von Seniorinnen und Senioren selbst getragen wird, verleiht ihr eine besondere Glaubwürdigkeit und Nähe.

Stadtverwaltung und Seniorenbeirat verstehen den neuen Wegweiser als weiteren Schritt, Informationen möglichst niedrigschwellig zugänglich zu machen. Wer bislang nicht wusste, an wen er sich bei Fragen rund um Pflege, Mobilität oder Freizeitgestaltung wenden kann, findet in der Broschüre gebündelte Anlaufstellen auf einen Blick. Beide Seiten – Verwaltung und Ehrenamt – arbeiten nach eigenen Angaben kontinuierlich daran, das Angebot für die ältere Generation weiterzuentwickeln.

Die neue Auflage des Seniorenwegweisers liegt ab sofort an der Infotheke im Rathaus sowie in den Ortsverwaltungsstellen bereit. Die Abholung ist kostenlos.

Anzeige
Anzeige