Wenn das Ingobertusfest die Stadt in Feststimmung versetzt, sind auch in diesem Jahr wieder Freunde von weit her mit dabei gewesen. St. Ingbert empfing anlässlich der Feierlichkeiten 2026 Vertreterinnen und Vertreter seiner Partnerstädte – ein Termin, der die grenzüberschreitenden Verbindungen der Stadt sichtbar werden lässt.
Beim Empfang im Hotel Goldener Stern hieß Beigeordneter Albrecht Hauck die angereisten Gäste willkommen, unterstützt vom stellvertretenden Ortsvorsteher Fabian Roschy. „Ich freue mich ganz besonders, Sie alle heute in St. Ingbert willkommen zu heißen“, sagte Hauck und richtete besondere Worte an die Delegationen aus Radebeul und Saint-Herblain, die für ihre Teilnahme jedes Jahr eine stundenlange Anreise in Kauf nehmen. Den französischen Gästen aus Saint-Herblain widmete er sogar einen Gruß in ihrer Landessprache.
Diese Geste hat Tradition: Seit mehr als vier Jahrzehnten reisen die Franzosen regelmäßig zum St. Ingberter Stadtfest an. In diesem Jahr war das Comité des fêtes de Saint-Herblain mit acht Personen vertreten. Die Verbundenheit reicht dabei über das Fest hinaus – alle zwei Jahre nehmen die Gäste auch am Faasenachtsumzug teil, so wieder im Jahr 2027.
Eine Premiere gab es hingegen aus Radebeul zu vermelden. Felix Hößelbarth, vertretungsberechtigter Geschäftsführer der Weingut Hoflößnitz GmbH, sowie die Eheleute Scherf betrieben gemeinsam mit dem Städtepartnerschaftsbeauftragten Herrn Lange den sächsischen Stand auf dem Fest. Für alle Beteiligten war es der erste Besuch beim Ingobertusfest überhaupt.
Aus der Pfalz kam die Delegation aus Rhodt unter Rietburg, angeführt von Weinprinzessin Eva I., Ortsbürgermeister Uwe Winter, Christine Gerlein und Thomas Schreiner vom Weingut Seitz-Schreiner. Für das Weingut war es bereits die neunte Teilnahme am Stadtfest – im kommenden Jahr steht damit ein kleines Jubiläum an. Verstärkung erhielt das Team am Weinstand nicht nur von zwei weiteren Personen, sondern auch von 15 gutgelaunten Pfälzerinnen und Pfälzern, die eigens mit dem Bus angereist waren.
Der Empfang bot Raum, die über Jahre gewachsenen Beziehungen zu pflegen und die Nähe zwischen St. Ingbert und seinen Partnerstädten erlebbar zu machen. Im Anschluss begleiteten Albrecht Hauck, Fabian Roschy sowie Maria Pieter und Andrea Segura, die bei der Stadtverwaltung für die Städtepartnerschaften zuständig sind, die Gäste zur offiziellen Eröffnung des Stadtfestes.


















