Im Rathaus von St. Ingbert ist ein deutliches Signal für die Zukunft der Ingobertushalle gesetzt worden. Bei einem Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten Esra Limbacher überreichten Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sowie Vertreter zahlreicher St. Ingberter Vereine insgesamt 80 Unterstützungserklärungen für die geplante Sanierung der Halle. Auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren an dem Austausch beteiligt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Über dieses Programm hat die Stadt St. Ingbert eine Förderung in Höhe von 7 Mio. Euro beantragt. Mit dem Geld soll die Ingobertushalle umfassend modernisiert werden. Ziel ist es, die Halle so zu ertüchtigen, dass sie langfristig für Sport, Trainingsbetrieb und Veranstaltungen genutzt werden kann.
Limbacher nahm sich nach Angaben der Stadt Zeit für die Anliegen der Vereine. Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Organisationen nutzten die Gelegenheit, um ihre Argumente persönlich vorzutragen. Sie machten deutlich, welche Rolle die Ingobertushalle für den Sport- und Vereinsstandort St. Ingbert spielt und wie stark sie im Alltag der Vereine verankert ist.
An dem Termin beteiligten sich unter anderem Handballer, Fußballer, Turner und Radfahrer. Auch der Skiclub, das Deutsche Rote Kreuz sowie mehrere St. Ingberter Karnevalsvereine waren vertreten. Mit ihren Unterschriften unter den 80 Unterstützungserklärungen bekräftigten die Organisationen geschlossen, dass sie hinter der geplanten Sanierung stehen.
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hob die Bedeutung der Halle für die Stadt hervor. „Die Ingobertushalle ist das Herzstück unseres Sport- und Vereinslebens. Sie wird von zahlreichen Vereinen genutzt und ist zugleich ein wichtiger Veranstaltungsort für unsere Stadt. Die große Geschlossenheit und die 80 Unterstützungserklärungen zeigen eindrucksvoll: Diese Halle ist für St. Ingbert unverzichtbar. Wir brauchen die Sanierung, um auch künftig gute Bedingungen für Sport, Training und Veranstaltungen bieten zu können. Ich danke den St. Ingberter Vereinen, die diese Sanierung geschlossen unterstützen“, sagte Meyer.
Mit der Übergabe der Erklärungen an Esra Limbacher verbindet die Stadt die Hoffnung auf eine positive Entscheidung im Förderverfahren des Bundes. Die breite Unterstützung aus der Vereinslandschaft soll unterstreichen, dass es sich bei der Sanierung der Ingobertushalle nicht um ein Einzelprojekt der Verwaltung handelt, sondern um ein Anliegen, das viele Akteure in St. Ingbert gemeinsam tragen.





















