Derzeit müssen sich viele Tierheime mit dem Problem auseinandersetzen, dass Menschen, die sich während der Pandemie Vierbeiner zugelegt haben, diese nun ins Tierheim bringen. Auch in Homburg ist das so. Doch noch ein anderes drängendes Problem muss derzeit angegangen werden. Dafür braucht das Tierheim jedoch Geld, welches nun durch eine Spendenaktion zusammenkommen soll.

Beim Ria-Nickel-Tierheim in Homburg-Erbach ist man eigentlich immer auf Spenden angewiesen. Gerade jetzt braucht man diese aber ganz besonders dringend, denn im Katzenhaus muss die Quarantänestation erneuert werden. Dort sorgt nämlich der durchbrechende Boden dafür, dass eine artgerechte Versorgung der Vierbeiner kaum noch gewährleistet werden kann. 10.000 Euro kostet die Maßnahme, die das klamme Tierheim nicht selbst aufbringen kann.

Deshalb hat man vor einigen Wochen eine Spendenaktion auf der Plattform „WirWunder“ in die Wege geleitet. „WirWunder“ ist eine Aktion der Kreissparkasse Saarpfalz, die Vereine und sozialen Einrichtungen dabei helfen soll, Gelder für wichtige Maßnahmen zu sammeln. Und eine wichtige Maßnahme ist die Sanierung des Katzenhauses in jedem Fall, wie Tierheim-Mitarbeiterin Pia Döring erklärt.

„Ohne die Katzenquarantäne können keine neuen Katzen aufgenommen werden.“ Eine solche müsse nämlich zunächst in Isolation, bevor sie „regulär“ aufgenommen werden könne. „In der Quarantäne wird das Tier vom Arzt untersucht und geimpft.“ Schließlich müsse ausgeschlossen werden, dass die Katzen Krankheiten hat, mit denen sie ihre Artgenossen anstecken könnte, so Döring.

Außerdem gebe es in der Katzenquarantäne eine Krankenstation, in der kranke Tiere behandelt werden. Für die Tiere ist die Erneuerung des Katzenhauses also äußerst wichtig. Das sehen offenkundig auch viele Bürger so, die auf „WirWunder“ bereits fast 5000 Euro gespendet haben. Noch einmal so viele Spenden und die Katzen können wieder gefahrlos in der Katzenquarantäne unterwegs sein.

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