Steven Enkler übergibt Rüdiger Schneidewind (Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin Homburg e.V.) und Prof. Dr. Gottschling (Chefarzt altersübergreifende Palliativmedizin der Uniklinik) den Spenden-Scheck (v.l.n.r.) Foto: Marcel Schmitt / mps.agency e.K.
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Mit einer persönlichen Initiative hat Steven Enkler, Betreiber des Campingplatzes Königsbruch, ein Homburger Bauprojekt auf besondere Weise unterstützt: Statt Geschenken zu seinem 35. Geburtstag bat er Freunde, Gäste und Familie um Spenden für das geplante Palliativzentrum „Schmetterling“ in Homburg. Die Resonanz war groß – am Ende kamen 10.000 Euro zusammen, die nun offiziell an den Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin e.V. übergeben wurden.

„Mir war wichtig, dass das Geld dort eingesetzt wird, wo es konkret hilft“, sagte Enkler bei der Übergabe. Er wolle damit gezielt ein Projekt fördern, das Menschen in besonders belastenden Lebenssituationen unterstützt. Mit der Aktion knüpft der Unternehmer an eine wachsende Zahl privater Initiativen an, die das Vorhaben in Homburg mittragen – viele davon aus dem regionalen Umfeld.

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Das geplante Zentrum „Schmetterling“ soll künftig Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit schweren Erkrankungen betreuen. Geplant ist ein Gebäudekomplex, der Kinderhospiz, Erwachsenenhospiz und Palliativbereich miteinander verbindet. Konzipiert als offener, integrativer Ort soll er Betroffenen wie Angehörigen Raum für Rückzug, Begleitung und würdevolles Abschiednehmen bieten. Auch architektonisch setzt das Zentrum auf ein besonderes Konzept, das Ruhe und menschliche Nähe in den Vordergrund rücken soll.

Professor Dr. Sven Gottschling, Vorsitzender des Fördervereins und Leiter des Palliativzentrums am Universitätsklinikum Homburg, zeigte sich dankbar über die Spende: „In puncto Einzelspenden ist das ganz weit oben.“ Die Planungen für das Zentrum laufen, ein konkreter Baubeginn ist noch nicht benannt. Unterstützung erfährt das Projekt auch von Unternehmen und Institutionen aus der Region, dennoch bleibt es auf private Mittel angewiesen, um in die Umsetzung zu gehen.

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Die Spende von Steven Enkler reiht sich ein in zahlreiche Initiativen aus dem Saarpfalz-Kreis, die das Projekt auf dem Weg zur Realisierung begleiten. Der Förderverein betont, dass jeder Beitrag zählt – ob groß oder klein –, um die Idee eines altersübergreifenden, inklusiven Palliativzentrums für Homburg Wirklichkeit werden zu lassen.

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