Foto: MIBS/A. Weber
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Rund 3,4 Millionen Euro stellt das saarländische Innenministerium für die Sanierung des Stadions Kieselhumes in Saarbrücken bereit. Die Förderung steht in direktem Zusammenhang mit den Special Olympics Nationale Spiele 2026, die im Saarland ausgetragen werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die umfangreiche Modernisierung auf knapp 4,8 Millionen Euro.

Das städtische Stadion in der Landeshauptstadt dient seit Jahren als Heimat für Leichtathletik- und Fußballvereine sowie für den Schulsport. Doch der Zustand der Anlagen entspricht längst nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemäßen Wettkampfbetriebs. Vor allem die Leichtathletik-Infrastruktur hat erheblichen Nachholbedarf: Die Tartanbahn muss komplett erneuert werden, ebenso die Kugelstoßanlage. Hinzu kommt der Bau einer Zeitnehmerkabine, ohne die offizielle Wettkämpfe auf der Laufbahn gar nicht möglich wären.

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Neben der Ertüchtigung der bestehenden Sportflächen entsteht ein neues Multifunktions- und Trainingsgebäude mit rund 250 Quadratmetern Nutzfläche, das Vereinen und Verbänden künftig als zentrale Anlaufstelle dienen soll. Auch die in die Jahre gekommenen Sanitäranlagen werden grundlegend saniert. Für Großveranstaltungen werden darüber hinaus Anschlüsse für mobile WC-Anlagen geschaffen. Fünf neue Garagen zur Lagerung von Sportgeräten und die Sanierung der Stehränge inklusive einer neuen Beschallungsanlage runden das Maßnahmenpaket ab.

Innenminister Reinhold Jost betonte die übergeordnete Bedeutung des Projekts: „Das saarländische Innenministerium unterstützt die saarländischen Kommunen kontinuierlich dabei, ihre Sportinfrastruktur auf dem neusten Stand zu halten, damit die hohe Qualität des saarländischen Sports gewährleistet bleibt.“ Mit Blick auf die bevorstehenden Special Olympics fügte er hinzu, das Saarland werde gemeinsam mit der gesamten Bundesrepublik „ein starkes Statement für die damit verbundenen Werte Inklusion, Toleranz und Fairness“ setzen. Angesichts dessen freue er sich umso mehr über die Ertüchtigung des Stadions.

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Oberbürgermeister Uwe Conradt ordnete die Investition aus kommunaler Perspektive ein: „Mit der Sanierung des Stadions Kieselhumes als Austragungsort der Special Olympics Nationale Spiele 2026 schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für spannende Sportveranstaltungen und den Breitensport unserer Stadt.“ Tatsächlich profitieren von der Modernisierung nicht nur die Athletinnen und Athleten der Special Olympics, sondern langfristig auch die zahlreichen Vereine und Schulen, die das Stadion regelmäßig nutzen.

Die Förderung durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport deckt mit 3,4 Millionen Euro den Löwenanteil der Gesamtkosten von rund 4.794.789 Euro. Für Saarbrücken bedeutet das Projekt weit mehr als eine reine Stadionsanierung – es ist ein sichtbares Bekenntnis zu inklusivem Sport und zur Aufwertung der kommunalen Infrastruktur, die weit über die Nationalen Spiele hinaus Wirkung entfalten soll.

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