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Am Freitag geht es los: Die Homburger Wiesn starten in ihre 18. Auflage. Sieben Veranstaltungstage an zwei Wochenenden stehen auf dem Programm – mit großen Partybands, Familientag, „Humbojer Daa“, Frühschoppen und dem traditionellen Festumzug zum Abschluss. Beim Aufbau am Mittwoch zeigte sich Festwirt Thorsten Bruch entspannt: Das Zelt ist fast fertig, der Zeitplan steht.

Der Aufbau geht in die letzte Runde. Zwei Tage vor dem Start steht das Homburger Wiesn-Zelt im Wesentlichen – jetzt geht es um den Feinschliff. „Es ist natürlich kurz vor Eröffnung immer noch ganz viele Kleinigkeiten“, sagte Festwirt Thorsten Bruch im Gespräch mit Homburg1. „Das letzte Kabel muss richtig angeschlossen werden, die Blumen müssen am richtigen Platz stehen, die Krüge werden platzgenau aufgebaut, die Bänke ausgerichtet, festgeschraubt.“ Am Zeitplan ändert das nichts. „Wir sind 100 Prozent am Freitagabend rechtzeitig startklar.“

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Die 18. Homburger Wiesn laufen in diesem Jahr vom 25. bis 27. September sowie vom 1. bis 4. Oktober. Das Konzept bleibt dabei bewusst breit: Abends stehen Party und Livemusik im Mittelpunkt, sonntags geht es deutlich familiärer zu, und dazwischen gibt es mit dem „Humbojer Daa“ einen festen Termin speziell für Homburg und seine Unternehmen.

Bruch sieht genau darin einen Teil des Erfolgs. Schon bei der ersten Ausgabe habe er daran geglaubt, dass die Veranstaltung funktionieren könne. „Ich war eigentlich von der ersten Minute an überzeugt“, sagte er. Entscheidend sei gewesen, die Wiesn „ordentlich“ und „schick“ zu machen und mit einem guten Programm zu verbinden. „Und ich glaube, die Praxis gibt uns recht.“

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Am Freitag öffnet das Zelt um 16 Uhr, ab 19 Uhr stehen die BAYERNMÄN auf der Bühne. Gegen 19.30 Uhr folgt die offizielle Eröffnung mit Fassbieranstich. Zusätzlich hat Bruch für den Auftaktabend Frenzy als Special Guest angekündigt. Am Samstag folgt direkt die nächste große Party. Dann feiern die Würzbuam ihre Premiere auf den Homburger Wiesn. Die nordbayerische Band ist unter anderem vom Cannstatter Wasen bekannt und kombiniert Party, Schlager, Rock und Volksmusik.

Sonntag gehört den Familien

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Am Sonntag wird das Festzelt umgebaut. „Sonntag ist unser Familientag“, sagte Bruch. Dafür werde in der Nacht zuvor die hintere Hälfte des Zeltes teilweise freigeräumt. Dort sollen Hüpfburg, Spiele und Mitmachstationen Platz finden, während Eltern den Sonntag im vorderen Bereich genießen können. Los geht es am Sonntag bereits um 11 Uhr mit dem Frühschoppen. Ab 12 Uhr spielen die Hofgassler, ab 11.30 Uhr gibt es Mittagessen mit bayerischen Spezialitäten. Ab 13 Uhr beginnt der große Familiennachmittag.

„Humbojer Daa“ bleibt ein fester Bestandteil

Am Donnerstag, 1. Oktober, geht es mit dem „Humbojer Daa“ weiter. Ab 11 Uhr öffnet das Zelt zum Frühschoppen, ab 11.30 Uhr treffen sich die Homburger Betriebe zum gemeinsamen Mittagessen. Von 16 bis 21 Uhr folgt die XXL-After-Work-Party. Für Homburger sowie Mitarbeiter Homburger Unternehmen ist an diesem Tag laut Veranstalter freier Eintritt mit entsprechendem Nachweis vorgesehen. Für Stimmung sorgen Firma Holunder und die Big Maggas.

Bruch versteht den Tag ausdrücklich als Dankeschön an die Stadt: „Freier Eintritt für alle Humbojer und auch Mitarbeiter der Homburger Unternehmen. So ein kleines Dankeschön, das wir gerne immer wieder zurückgeben an alle aus Homburg.“

Das zweite Partywochenende startet am Freitag, 2. Oktober, mit Krachleder. Die neunköpfige Formation aus der Pfalz verbindet Rock, Pop, Elektro, Hip-Hop und Schlager mit Akkordeon und Bläsersatz. Am Samstag folgt mit Rockspitz die nächste große Liveband. Die Alpenrock-Partyband bringt Rock und tanzbare Volksmusik zusammen und ist seit Jahren beim Oktoberfest im Europa-Park Rust im Einsatz.

Festumzug als großer Abschluss

Der Sonntag, 4. Oktober, bildet traditionell den Abschluss der Wiesn. Um 13.30 Uhr startet der große Festumzug am Enklerplatz. Die Route führt über die Talstraße und die Brücke am Forum direkt zum Festzelt. Mit dabei sind Vereine, Musik- und Tanzgruppen, Fanfarenzüge, Fahrgespanne sowie der Schützenkreis Bliestal.

Gegen 14 Uhr ist die Ankunft am Festzelt mit Böllerschießen geplant. Bruch bezeichnet den Umzug als den „krönenden Abschluss“. Anschließend spielen die Rohrental Musikanten von 14.15 bis 18 Uhr, ehe die 18. Homburger Wiesn um 19 Uhr offiziell zu Ende gehen.

Bis es soweit ist, steckt hinter den Kulissen noch einiges an Arbeit. „Je nach Baufortschritt sind an einem Tag wie heute auch bis zu 16 Leute nur von uns da“, sagte Bruch. Hinzu kämen unter anderem Fachkräfte für Elektrik und Wasser. Noch wird also geschraubt, ausgerichtet und vorbereitet. Ab Freitag soll davon nichts mehr zu sehen sein.

Die 18. Homburger Wiesn im Überblick

Freitag, 25. September: Opening mit BAYERNMÄN, Fassanstich und Frenzy
Samstag, 26. September: Würzbuam
Sonntag, 27. September: Frühschoppen, Hofgassler und Familientag
Donnerstag, 1. Oktober: Humbojer Daa mit Firma Holunder und Big Maggas
Freitag, 2. Oktober: Krachleder
Samstag, 3. Oktober: Rockspitz
Sonntag, 4. Oktober: Festumzug und Abschluss mit den Rohrental Musikanten

Für die großen Abendveranstaltungen am 25. und 26. September sowie am 2. und 3. Oktober kosten Stehplätze im Vorverkauf 22 Euro, an der Abendkasse – sofern noch verfügbar – 25 Euro. Die Mittagsveranstaltungen sind kostenlos.

Mehr Informationen:  www.homburger-wiesn.de

Alle Bilder: Friedel Simon

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