Foto: Bill Titze

Zwei saarländische Freibäder dürfen sich über millionenschwere Unterstützung aus Berlin freuen. Rund 4,5 Millionen Euro fließen aus einem Bundesprogramm in die Sanierung der Anlagen in Kirkel und Nonnweiler. Das gab der saarländische Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher bekannt.

Den Löwenanteil erhält das Solarfreibad Limbach in Kirkel. Hier stellt der Bund 3,6 Millionen Euro für die Sanierung bereit. Das Naturfreibad Primstal in Nonnweiler profitiert mit 882.000 Euro, die sowohl in die Sanierung als auch in einen Ersatzneubau fließen. Zusammen ergibt das eine Fördersumme von exakt 4,482 Millionen Euro.

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Die Gelder stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, kurz SKS. Damit unterstützt der Bund Städte und Gemeinden dabei, ihre in die Jahre gekommene Sportinfrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen. Für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 hat der Bundestag das Programm mit insgesamt 916 Millionen Euro ausgestattet. Ein Viertel davon, genauer 250 Millionen Euro, ist ausschließlich für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder reserviert.

Für Limbacher, der direkt gewählter Abgeordneter und Generalsekretär der Saar-SPD ist, geht es dabei um mehr als reine Bausubstanz. „Schwimmbäder sind Orte, an denen Kinder schwimmen lernen, Menschen Sport treiben und Familien und Freunde gemeinsam ihre Freizeit verbringen“, erklärte er. Genau diese Treffpunkte stünden vielerorts vor dem Aus, weil sie veraltet seien und aufwändig saniert werden müssten.

Deshalb setze man gezielt auf Investitionen, sowohl über die Schwimmbadförderung des Landes als auch über die Bundesmittel. „Wir unterstützen unsere Kommunen dabei, ihre Schwimmbäder zu modernisieren und langfristig zu erhalten“, so der Abgeordnete. Dass nun zwei Freibäder in seiner Heimat davon profitierten, freue ihn besonders.

Einen aktuellen Anlass lieferte für Limbacher auch das Wetter der vergangenen Monate. Gerade die Rekordhitze dieses Sommers habe gezeigt, welchen Wert solche Orte zur Abkühlung und Erholung hätten. Mit der Förderung stärke man das Sport- und Freizeitangebot vor Ort und erhalte zugleich wichtige gesellschaftliche Treffpunkte. Sein Fazit fiel entsprechend optimistisch aus: „Das ist eine starke Nachricht für Limbach, Primstal und das Saarland. Der nächste Sommer kann kommen!“

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Die Förderung ist Teil größerer Investitionen des Bundes in die Sportinfrastruktur. Auch in den kommenden Jahren soll die Modernisierung kommunaler Sportstätten weiter vorangetrieben werden.

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