„Die saarländischen Clubs brauchen eine klare Öffnungsperspektive. Bei einer landesweiten Inzidenz von knapp 7 mit sinkender Tendenz dürfte das derzeitige Betriebsverbot zunehmend auch vor den Gerichten kaum noch Bestand haben“, so der Saarbrücker Landtagsabgeordnete Jürgen Renner (SPD).

Klar sei auch, dass die Öffnungen nicht nach dem Motto „Tür auf und alles geht weiter wie vorher“ vonstattengehen können: „Wir sind nach wie vor in einer schwierigen Phase der Pandemie und der Schutz der Gäste und Mitarbeiter muss Vorrang haben. Aber eine generelle Betriebsuntersagung ist aus unserer Sicht nicht mehr vertretbar. An ihre Stelle muss eine Betriebserlaubnis unter Einhaltung klarer Auflagen treten.“ Zudem könne eine Öffnung der Clubs nicht von heute auf morgen erfolgen. Die Betreiber müssten nachvollziehbare Hygieneregelungen erstellen und deren Einhaltung garantieren können.

Dazu gehöre u. a. die Einhaltung einer Gäste-Obergrenze, der Einlass nur für Getestete, Geimpfte und Genesene. „Wir sollten uns ein Beispiel an Niedersachsen nehmen, das den Betrieb von Clubs unter Auflagen wieder ermöglicht – auch wenn dort die meisten Clubs jetzt erstmal die erforderlichen Vorbereitungen treffen, um den Auflagen bei Wiederinbetriebnahme gerecht werden zu können“, so Renner abschließend.

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