Der Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher (SPD) und die SPD Homburg setzen sich für eine umfassende Sanierung zentraler Sport- und Veranstaltungsstätten in der Stadt mit den Infrastrukturmitteln des Bundes ein. Konkret schlagen sie vor, das Sportzentrum Erbach und das Waldstadion Homburg mit Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes als Leuchtturmprojekte zu modernisieren.
„Das Sportzentrum Erbach und das Waldstadion Homburg sind aus sportlicher wie aus kultureller Sicht von herausragender Bedeutung – nicht nur für die Stadt Homburg, sondern für die gesamte Region“, betonte Limbacher.
Limbacher hob die Bedeutung der beiden Veranstaltungsstätten hervor: „Das Waldstadion etwa steht für einen wichtigen Teil der Geschichte unserer Region und natürlich für viel Tradition. Darüber hinaus erfüllt es aber auch einen wichtigen praktischen Nutzen: Bis heute ist das Stadion Austragungsort für bedeutende Fußball- wie auch Leichtathletikereignisse. Ferner wird das Stadion für Schul- Firmensportveranstaltungen und besondere Events genutzt. Auch in Zukunft wird das Stadion benötigt, genauso wie das Sportzentrum in Erbach! Wir stellen aber heute fest, dass vieles an den Anlagen nicht mehr zeitgemäß, marode und stark sanierungsbedütftig ist. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, zu zeigen, dass wir es ernst meinen: Wir sollten einen Teil der Bundesmittel gezielt für eine umfassende Sanierung und Modernisierung dieser beiden wichtigen Standorte nutzen.“

Vergangene Woche verschafften sich Vertreter der SPD gemeinsam mit Projektentwickler Prof. Franz Heinrich bei einem Vor-Ort-Termin im Sportzentrum Erbach einen Überblick über den aktuellen Zustand der Anlage und mögliche Modernisierungsschritte.
Das Sondervermögen Infrastruktur des Bundes geht maßgeblich auf eine saarländische Initiative zurück. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hatte sich zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen dafür eingesetzt, dass ein fester Anteil der Mittel direkt an Länder und Kommunen fließt. Insgesamt entfallen so rund 1,2 Milliarden Euro auf das Saarland, von denen ein erheblicher Teil an Städte und Gemeinden weitergeleitet wurde. Die Stadt Homburg erhält daraus über 21,8 Millionen Euro.
„Es ist gut, dass die Kommunen im Saarland bis zu zwei Drittel der Bundesmittel eigenverantwortlich für eine funktionierende Infrastruktur vor Ort einsetzen können“, so Limbacher weiter. „Diese Chance sollten wir nutzen, um Sportstätten zu schaffen, die nicht nur modernen sportlichen Ansprüchen genügen, sondern auch Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts werden.“




















