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Für fast 11.000 junge Menschen im Saarland endet in diesen Tagen ein prägender Lebensabschnitt: Sie halten ihren Schulabschluss in den Händen. Die Prüfungen für den Hauptschulabschluss, den Mittleren Bildungsabschluss und das Abitur sind abgeschlossen, die Ergebnisse liegen vor. Insgesamt 5.011 Absolventinnen und Absolventen erreichten den Hauptschulabschluss, 2.991 den Mittleren Bildungsabschluss und 2.980 die Hochschulreife.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot fand deutliche Worte der Anerkennung. „Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen von Herzen“, erklärte sie und richtete zugleich ihren Dank an die Lehrkräfte: „Mein besonderer Dank gilt den engagierten Teams an unseren Schulen, die die jungen Menschen auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.“

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Für die Ministerin markieren die Abschlüsse den Beginn von etwas Neuem – sei es eine Ausbildung, ein Studium oder der direkte Sprung ins Berufsleben. Gerade angesichts des großen Fachkräftebedarfs sieht sie für die Absolventinnen und Absolventen gute Aussichten. „Angesichts des hohen Fachkräftebedarfs stehen unseren jungen Talenten viele Chancen und Perspektiven offen“, betonte Streichert-Clivot und verwies auf Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer sowie der Arbeitskammer.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt ein insgesamt stabiles Bild. Beim Hauptschulabschluss schafften 94,6 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler an Gemeinschafts-, Förder- und privaten Schulen den Sprung – im Vorjahr waren es noch 96,6 Prozent. Beim Mittleren Bildungsabschluss erreichten 98,3 Prozent der Zehntklässlerinnen und Zehntklässler ihr Ziel, ein leichter Rückgang gegenüber den 99,2 Prozent des Vorjahres.

Auch beim Abitur bleibt die Erfolgsquote hoch: 94,6 Prozent der Prüflinge bestanden, ein minimaler Anstieg gegenüber den 94 Prozent aus dem Vorjahr. Der größte Teil der Hochschulreifen entfiel mit 2.079 auf die Gymnasien, 566 kamen von Gemeinschaftsschulen oder dem Schengen-Lyzeum, 299 aus der gymnasialen Oberstufe mit berufsbezogenen Fachrichtungen an Berufsbildungszentren und 36 von den Freien Waldorfschulen.

Die Abiturdurchschnittsnote lag in diesem Jahr bei 2,43 und damit leicht über dem Vorjahreswert von 2,39. Die Spitze bildeten 86 junge Menschen, die mit einem glatten Einserschnitt von 1,0 abschlossen – im Vorjahr waren es drei mehr. Der Ministerin ging es am Ende weniger um Prozentpunkte als um die Menschen dahinter: „Ich wünsche allen Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Weg viel Erfolg, Mut und alles Gute.“

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