Gleich dreimal durfte Grün-Weiß am vergangen Samstag jubeln. Gegen Kassel will Grün-Weiß nachlegen. Foto: FC 08 Homburg

Morgen tritt der FC 08 Homburg beim starken Aufsteiger KSV Hessen Kassel an. Aus dem Auestadion wollen die Grün-Weißen was zählbares mitbringen, sich mit einem möglichen Sieg im oberen Tabellendrittel etablieren. 

Für Trainer Matthias Mink ist es dabei eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte: „Für mich ist das sicherlich ein spannendes Spiel und eine interessante Geschichte vor dem Hintergrund, dass ich da viele Gesichter sehe, die ich aus der Vergangenheit kenne und wo man sich drauf freut. Aber sportlich ist es keine andere Geschichte, es sind zwei Spiele aus 42 und es gibt sechs Punkte zu vergeben.“

Der Aufsteiger aus Nordhessen ist gut in die Saison gestartet: Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden steht die Mannschaft auf einem starken sechsten Tabellenplatz. „Kassel ist sehr gut gestartet als Aufsteiger, sicherlich nicht selbstverständlich. Das zeigt aber, das es eine gewachsene Truppe ist“, hat Matthias Mink Lob für das Team von Trainer Tobias Damm. Jener Tobias Damm wurde einst übrigens von Mink trainiert, was den Homburger Coach – augenzwinkernd – nachdenklich stimmt: „Das ist eine Situation, die mir nicht so behagt. Ich habe in den letzten Wochen festgestellt, das ich als Trainer doch etwas älter bin, wenn plötzlich Ex-Spieler von mir als Kollege auf der Trainerbank sitzen.“

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Ernster da schon der Ausblick auf die erwartete Aufgabe: „Es wird ein sehr umkämpftes und zweikampfbetontes Spiel werden. Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch. Das sind die Themen denen wir uns stellen müssen. Wenn wir das annehmen, haben wir gute Chancen nicht nur was mitzunehmen, sondern auch zu gewinnen.“ Ein besonderes Augenmerk wird sicherlich auch auf Alban Meha liegen. Der 34-jährige Mittelfeldspieler ist mit all seiner Routine eine feste Größe in der Startelf des KSV, seine Standards seit Jahren brandgefährlich. Aber auch Spieler wie Frederic Brill oder Adrian Bravo-Sanchez stehen für Qualität und Erfahrung in den Reihen des morgigen Gegners. 

Die hat aber auch der FC 08 Homburg: mit Serkan Göcer rückt in dieser Saison ein Spieler in den Blickpunkt, der es nach seinem Wechsel in der vergangenen Saison zunächst nicht leicht hatte: „Für mich persönlich läuft es aktuell gut. Im letzten Jahr war es am Anfang nicht so, warum auch immer. Ich hab mir vorgenommen, dieses Jahr einfach Gas zu geben, jedes Training mich zu verbessern. Bis jetzt läuft es gut.“ Die Flexibilität ist dabei eine der Stärken: Der 27-jährige überzeugte bisher sowohl im Mittelfeld, als auch gegen Stadtallendorf nach ein paar Minuten Eingewöhnung auch auf der Außenverteidigerposition. „Es gibt viele Positionen auf denen ich gespielt hab, ich glaub Torwart fehlt noch“, erklärt Serkan Göcer lachend auf seine Flexibilität angesprochen. „Nein, einen großen Unterschied macht das nicht. Als Spieler freut man sich eher, dass man spielt. Der Trainer weiß, das ich mehrere Positionen spielen kann und ich hoffe das ich der Mannschaft immer helfen, egal welche Position.“

Vielleicht wird Göcer auch morgen wieder auf der rechten Außenverteidigerpostiion auflaufen: Tim Stegerer ist nach seinem Mittelhandbruch mit einer Handmanschette zwar wieder im Trainingsbetrieb, allerdings scheint ein Startelfeinsatz noch zu früh. Auch Marcel Carl ist am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, hier will Mink die Eindrücke abwarten, ob ein Einsatz morgen möglich ist. Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Innenverteidiger Ivan Sachanenko, der sich im letzten Spiel gegen Stadtallendorf bei einer Rettungsaktion eine Kapselverletzung am Sprunggelenk zugezogen. Ein Einsatz des Kasachen ist fraglich: „Ivan konnte durchspielen, hatte aber nach dem Spiel einen geschwollenen Knöchel. Das müssen wir in Augenschein nehmen, denn wir haben eine englische Woche vor uns. Es macht keinen Sinn diesen Spieler mit einer Vorverletzung zu bringen.“

Anstoß im Auestadion ist um 14:00 Uhr, Schiedsrichter der Partie ist Fabien Schneider, an den Außenlinien assistieren Mario Schmidt und Henning Reif. Zu dem Spiel sind übrigens 2.000 Zuschauer zugelassen – allerdings keine Gästefans. Ob es wieder einen Livestream geben kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

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