Die Sommerferien sind nicht nur eine Auszeit für Schülerinnen und Schüler – für die Stadt Homburg sind sie auch ein zentraler Zeitraum für bauliche Investitionen. An mehreren Grundschulen im Stadtgebiet laufen derzeit umfassende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Ziel: bessere Lernbedingungen, zeitgemäße Ausstattung und nachhaltige Entwicklung.
„Unsere Schulen sind Orte, an denen Kinder einen Großteil ihres Tages verbringen und sich sowohl pädagogisch als auch sozial entfalten sollen“, betont der Beigeordnete Philipp Scheidweiler. „Daher ist es uns ein zentrales Anliegen, die Gebäude regelmäßig baulich zu ertüchtigen und Schritt für Schritt zu verbessern.“
Besonders umfangreich fallen in diesem Jahr die Maßnahmen an der Grundschule Langenäcker aus. Dort werden zwei Klassensäle umfassend renoviert: neue Böden, frische Anstriche und moderne Heizkörper sollen nach den Ferien für eine spürbar angenehmere Lernumgebung sorgen. In einem weiteren Klassenraum wird die Akustik gezielt verbessert – mit Blick auf hörgeschädigte Kinder, die auf eine optimierte Raumwahrnehmung angewiesen sind.
Doch auch außerhalb der Klassenzimmer tut sich einiges: Die WC-Anlage der Turnhalle wird saniert, Fensterflächen in Richtung Böcklingstraße mit Verschattungen versehen, das Dach samt Rinnen instandgesetzt. Das neue Spielgerätehaus für Schule und Freiwillige Ganztagsschule steht kurz vor der Fertigstellung. Eine Fahrradabstellanlage wird nach den Ferien finalisiert, der Sichtschutz zur Straße ist bereits installiert.
Bruchhof: Containerausbau und sicherheitsrelevante Arbeiten
Auch an der Grundschule Bruchhof wird investiert. Eine bestehende Containeranlage wird aufgestockt, die Turnhalle frisch gestrichen. In den Fluren werden neue Metallspinde eingebaut, was nicht nur der Ordnung, sondern auch der Langlebigkeit zugutekommt. Der zweite Rettungsweg im Obergeschoss – ein wichtiges sicherheitstechnisches Projekt – konnte bereits in den ersten Ferienwochen abgeschlossen werden.
Neue Klassenräume in Einöd: Turnhalle wird umgebaut
Ein größerer Umbau erfolgt aktuell in der Grundschule Einöd, wo die ehemalige Turnhalle zu Klassenzimmern umgebaut wird. Das Projekt wird über ein Förderprogramm mitfinanziert. Ergänzend wurde die Elektrohauptverteilung erneuert, inklusive Vorrüstung für eine mögliche spätere Wärmepumpe – ein Schritt in Richtung energetischer Zukunftsfähigkeit. Auch auf dem Schulhof sind Bauarbeiter aktiv: Der Außenbereich wird neugestaltet, um ihn funktional und sicherer zu machen.

WC-Offensive in mehreren Stadtteilen
Im Rahmen des sogenannten Schulbausteinprogramms des Landes werden an gleich mehreren Schulstandorten – darunter Sonnenfeld, Langenäcker, Beeden und Bruchhof – die WC-Anlagen modernisiert. Dabei werden sowohl Schüler- als auch Lehrerbereiche berücksichtigt. Die Arbeiten reichen von Rückbau und Trockenbau über neue Sanitärinstallationen bis zu Fliesenarbeiten und Endausstattung.
An der Grundschule Beeden wurde zudem ein Klassenraum komplett neu gestrichen, um nach den Ferien eine neue erste Klasse freundlich und einladend empfangen zu können.
Klare Botschaft: Bildung braucht Räume mit Qualität
Für Beigeordneten Scheidweiler ist klar: Es sind die kleinen wie die großen Maßnahmen, die gemeinsam den Unterschied machen. „Ich danke allen Beteiligten – besonders dem Team des Bauamts – für ihren engagierten Einsatz in der Ferienzeit“, betont er. „Was hier in wenigen Wochen bewegt wird, ist für die Kinder, Lehrkräfte und Eltern ein wichtiger Beitrag zu einem modernen Schulalltag.“



















